250.000 fordern in München den Sturz des iranischen Regimes – mit Reza Pahlavi als Hoffnungsträger
250.000 fordern in München den Sturz des iranischen Regimes – mit Reza Pahlavi als Hoffnungsträger
Bis zu 250.000 Menschen versammelten sich in München zu einer der größten Protestkundgebungen gegen das iranische Regime. Die Menge, bestehend aus iranischen Exilanten und internationalen Unterstützern, skandierte Forderungen nach demokratischem Wandel und der Rückkehr von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten iranischen Schahs. Als Symbole des Widerstands wurden Fotos hingerichteter Gefangener und von Menschen hochgehalten, denen die Todesstrafe droht.
Der Protest begann in einer Mischung aus Trauer und Entschlossenheit. Viele trugen Bilder von Personen wie Mona Noroozi, Saleh Mohammadi und Melika Azizi mit sich – Menschen, die entweder vom Regime hingerichtet wurden oder unmittelbar vor der Hinrichtung stehen. Trotz des ernsten Themas blieb die Stimmung festlich: Teilnehmer malten sich die iranische Flagge auf die Wangen und schwenkten Fahnen aus Deutschland, Israel und den USA.
Bevor Reza Pahlavi die Bühne betrat, sprachen sich Persönlichkeiten wie Michel Friedman und Theo Francken für einen Regimewechsel aus. Auch der republikanische Senator Lindsey Graham richtete sich an die Menge und erntete begeisterten Applaus, während "MIGA"-Rufe – "Make Iran Great Again" – durch die Luft hallten. Die Abkürzung prangte auf Plakaten und Kleidungsstücken während der gesamten Veranstaltung.
Als Pahlavi schließlich hinter einer kugelsicheren Glasscheibe erschien, versprach er eine säkulare Zukunft für den Iran. Er kündigte engere Beziehungen zu arabischen Staaten und Israel an, falls das aktuelle Regime stürze. Seine Haltung hat sich im Laufe der Zeit gewandelt: War er 1967 in einer Berliner Erklärung noch Befürworter einer monarchischen Herrschaft, unterstützt er nun ein Referendum, das den Iranern die Wahl zwischen einer konstitutionellen Monarchie und einer Republik lassen soll. Er präsentiert sich als Übergangsfigur, betont säkulare Demokratie und Gleichberechtigung und erklärt, er werde nur dann König werden, wenn ihn das Volk dazu wählt.
Kritiker werfen Pahlavi jedoch vor, sich nicht ausreichend von dem umstrittenen Erbe seines Vaters distanziert zu haben. Dennoch skandierte die Menge immer wieder "Iran, Schah, Reza Pahlavi" und "Javid Schah" – ein Zeichen der Hoffnung auf seine Führung. Viele waren weite Strecken angereist, vereint in ihrem Ruf nach einem Ende der Herrschaft der Mullahs.
Die Münchner Demonstration zählte zu den größten der letzten Jahre und erreichte eine ähnliche Teilnehmerzahl wie die Anti-Rechts-Proteste des Vorjahres. Die Polizei schätzte bis zu 250.000 Teilnehmer, was das Ausmaß des Widerstands gegen die aktuelle iranische Regierung unterstreicht. Die Veranstaltung machte sowohl die persönlichen Risiken derer deutlich, die noch im Iran leben, als auch die wachsende internationale Unterstützung für einen Wandel.
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