Victoria Carl droht Dopingsperre nach positivem Clenbuterol-Test
Die deutsche Skilangläuferin Victoria Carl steht vor einer Dopingsperre, nachdem sie positiv auf den verbotenen Wirkstoff Clenbuterol getestet wurde. Die Nachricht trifft das Team hart, da die 28-Jährige als aussichtsreiche Medaillenanwärterin galt. Eine endgültige Entscheidung in ihrem Fall steht noch aus.
Carl war bei einer Dopingkontrolle Ende März positiv aufgefallen. Der verbotene Stoff Clenbuterol soll sich in einem Hustenmittel befunden haben, das ihr von einem Militärarzt verschrieben worden war. Sie hatte das Medikament nach ihrer Teilnahme an den Militär-Weltmeisterspielen eingenommen, die den Abschluss ihrer Saison markierten.
Die Skiläuferin war eine Schlüsselfigur im deutschen Langlaufteam und hatte bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking gemeinsam mit Katharina Hennig Gold im Teamsprint gewonnen. In der vergangenen Saison belegte sie zudem den zweiten Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.
Bundestrainer Peter Schlickenrieder rechnet mit einer Sperre von mindestens bis zu den nächsten Winterspielen. Damit würde Carl jahrelang von wichtigen Wettbewerben ausgeschlossen, was eine erhebliche Lücke in der Mannschaft hinterlässt.
Ihr Fehlen wird schmerzlich spürbar sein, da sie Deutschlands größte Hoffnung auf eine Einzelmedaille im Skilanglauf war. Der Fall wird weiterhin geprüft, eine offizielle Entscheidung steht noch aus. Ihre sportliche Zukunft hängt nun vom Ausgang des Disziplinarverfahrens ab.






