01 May 2026, 00:22

NRW stellt 1.700 neue Rechtsreferendare bis 2026 ein – ein historischer Schritt

Gerichtssaal-Szene mit sitzenden und stehenden Personen, beschriftet mit "Court of Common Pleas, Westminster Hall, London, England" unten.

NRW stellt 1.700 neue Rechtsreferendare bis 2026 ein – ein historischer Schritt

Nordrhein-Westfalen hat Pläne bekannt gegeben, die juristische Ausbildung in der gesamten Region auszubauen. Bis 2026 wird das Land 1.700 neue Rechtsreferendare einstellen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Diese Maßnahme folgt einem Beschluss aus der Mitte des Jahres 2024, die Investitionen in juristische Bildung und berufliche Weiterentwicklung wieder zu verstärken.

Die Steigerung entspricht einem Zuwachs von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und bringt die Einstellungszahlen damit auf das Niveau von 2023 zurück. Angehende Juristen im Land müssen im Rahmen ihrer Ausbildung ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde absolvieren. Diese Praktika werden von der Bezirksregierung Münster koordiniert, die für die Verwaltung der Einsätze zuständig ist.

Das Landgericht Münster fungiert als zentrale Stelle für die Organisation der Referendarsstellen. Bei jüngsten Gesprächen betonten Verantwortliche das langjährige Vertrauen und die enge Zusammenarbeit zwischen dem Gericht und der Bezirksregierung. Die Partnerschaft sorgt für reibungslose Abläufe bei der Vermittlung der Praktikumsplätze für künftige Juristen.

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Das erweiterte Einstellungsprogramm wird ab 2026 mehr Möglichkeiten für Rechtsreferendare bieten. Öffentliche Behörden und Gerichte werden eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der praktischen Ausbildung spielen. Die Initiative unterstreicht das Engagement des Landes, hohe Standards in der juristischen Ausbildung aufrechtzuerhalten.

Quelle