30 April 2026, 22:14

Evangeline Lilly attackiert Disney für Entlassungen und KI-Einsatz bei Marvel Studios

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen mit Text, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast mit einer Fahne und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly attackiert Disney für Entlassungen und KI-Einsatz bei Marvel Studios

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat sich gegen die jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios durch Disney ausgesprochen. Das Unternehmen trennt sich von rund 1.000 Mitarbeitenden – ein Schritt, den die Schauspielerin als Verrat an denen bezeichnet, die zum Erfolg des Konzerns beigetragen haben.

Lilly, die sich im Juni 2024 aus der Schauspielerei zurückzog, kritisierte Disney scharf für die mangelnde Unterstützung seiner Belegschaft. Besonders hob sie das Engagement der Marvel-Künstler:innen hervor, die mit ihrer Arbeit beliebte Figuren zum Leben erweckt hätten. Gleichzeitig richtete sich ihre Kritik gegen die zunehmende Nutzung von KI-generierter Kunst durch das Unternehmen, die sie als Bedrohung für menschliche Kreativität sieht.

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Doch Lilly belässt es nicht bei der Kritik an den Stellenstreichungen: Sie fordert konkrete Maßnahmen. So appellierte sie an die Politiker:innen in Kalifornien, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, dass KI kreative Arbeiten von Künstler:innen übernimmt. Ihre Haltung spiegelt eine wachsende Besorgnis in der Branche wider, dass Technologie menschliche Arbeitsplätze ersetzen könnte.

Die Schauspielerin stellte sich klar an die Seite der Betroffenen und warf Disney vor, die Menschen im Stich zu lassen, die maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens in der Unterhaltungsindustrie beigetragen hätten. Lillys Kritik fällt in eine Phase, in der Marvel Studios etwa 1.000 Stellen abbaut. Ihre Äußerungen lenken die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen von KI auf kreative Berufe und die Behandlung langjähriger Mitarbeitender. Die Debatte über Technologie und Beschäftigung in Hollywood wird voraussichtlich weiter an Fahrt aufnehmen.

Quelle