19 April 2026, 18:13

BMW kämpft mit Margenproblemen – Jefferies stuft Aktie herab und senkt Prognosen

Liniendiagramm, das den Anstieg der BAA-Emissionen in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

BMW kämpft mit Margenproblemen – Jefferies stuft Aktie herab und senkt Prognosen

BMW steht vor wachsenden Herausforderungen in China und handelspolitischen Unsicherheiten – die Investmentbank Jefferies hat die Aktie daher abgestuft. Die Analysten senkten ihre Empfehlung von "Kaufen" auf "Halten" und korrigierten zudem das Kursziel nach unten. Gleichzeitig wurden die Gewinnprognosen für das Kerngeschäft des Automobilkonzerns im Jahr 2025 zurückgenommen.

Laut Jefferies wird der Umsatz im Automobilbereich für das dritte Quartal voraussichtlich 29,4 Milliarden Euro erreichen – ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings erwartet die Bank eine EBIT-Marge von nur 4,3 Prozent, was die anhaltenden Belastungen für die Rentabilität unterstreicht. Die vollständigen Quartalszahlen für Q3 werden am 5. November 2023 veröffentlicht.

Zudem reduzierte Jefferies die Gewinnprognose für die Automobilsparte 2025 um 12 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Die Gesamtprognose für das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) im Jahr 2025 wurde um 9 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro gesenkt. Als Gründe nannte die Bank die aggressive Marktverteidigung BMWs in China, zunehmende Handelskomplexitäten sowie kurzfristige Planungsrisiken.

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Gegenläufig zeigt sich die Einschätzung der US-Großbank JP Morgan, die ihre "Kaufen"-Empfehlung für die BMW-Aktie beibehielt und das Kursziel bei 89 Euro beließ. Jefferies hingegen sieht Mercedes-Benz bei softwaredefinierten Fahrzeugen vorne und erhöht damit den Wettbewerbsdruck auf BMW.

Die Herabstufung und die angepassten Prognosen spiegeln die aktuellen Margenprobleme und Positionierungsschwächen des Konzerns wider. Anleger werden die Q3-Zahlen im nächsten Monat genau unter die Lupe nehmen. Die unterschiedlichen Bewertungen der Großbanken deuten meanwhile auf gemischte Erwartungen an die kurzfristige Entwicklung des Automobilherstellers hin.

Quelle