Wie eine Studentin den stationären Handel mit Innovation retten will
Samra Cehajic, Dualstudentin an der International School of Management (ISM) in München, hat in ihrer Abschlussarbeit Wege zur Wiederbelebung des stationären Handels untersucht. Ihre Arbeit lotet Möglichkeiten aus, wie Ladengeschäfte für Kundinnen und Kunden attraktiver gestaltet werden können. Für ihr Engagement wurde sie nun von der Wolfgang-Wirichs-Stiftung mit einem Stipendienpreis ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt von Cehajics Arbeit steht die Senkung von Transaktionskosten sowie die Steigerung des Einkaufserlebnisses. Sie plädiert dafür, Tradition mit Innovation zu verbinden, um dem stationären Handel eine vielversprechende Zukunft zu sichern. Schlüsselfaktoren sind dabei der Einsatz digitaler Technologien und die Umwandlung von Geschäften in soziale Begegnungsstätten, um die Kundenbindung zu stärken.
Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass ein kundenorientierter Innovationsansatz entscheidend ist, um die Attraktivität des Handels zu steigern. Prof. Dr. Audrey Mehn, Vizepräsidentin für Lehre an der ISM, lobte die Arbeit als wichtigen Beitrag zur Lösung einer drängenden gesellschaftlichen Frage. Die Stiftung, die junge Talente in Handel und Logistik fördert, wird Cehajic am 8. April 2025 mit dem Wolfgang-Wirichs-Stipendium ehren.
Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung von Cehajics Erkenntnissen für die Handelsbranche. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, stationäre Geschäfte wettbewerbsfähiger und für Einkaufende erlebnisreicher zu gestalten. Die feierliche Übergabe des Preises findet im kommenden Frühjahr als Würdigung ihrer Leistungen statt.






