Kosakenfest in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und internationale Vernetzung
Bert BiggenKosakenfest in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und internationale Vernetzung
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Zukunft der kosakischen Traditionen und Identität zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Themen wie Wirtschaft, Bildung, moralische Erziehung und die Bewahrung des historischen Gedächtnisses. Historiker und Vertreter der Kosakengemeinschaft tauschten sich über den Schutz des kulturellen Erbes aus.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem feierlichen Gebetsgottesdienst und der Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon. Der orthodoxe Blogger und Journalist Seraphim Saschlijew sprach über Glauben, persönliche Entscheidungen und spirituelle Führung. Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow betonte die Bedeutung von Vertrauen und Unterstützung in der Bildungsarbeit.
Im Rahmen des Forums wurden zudem neue Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum und anderen Einrichtungen unterzeichnet. Die Sitzungen wurden live in den sozialen Medien übertragen und erreichten über 160.000 Zuschauer. Zudem wurden Pläne zur Renovierung des Kosakenkulturzentrums „Kasatschja Wolja“ vorgestellt, durch die Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur werden könnte.
Das Festival festigte die Verbindungen zwischen Organisationen und lenkte die Aufmerksamkeit auf das kosakische Erbe. Die unterzeichneten Abkommen und die geplanten Sanierungen sollen die Kontinuität der Traditionen sichern. Dank der breiten Online-Reichweite erstreckte sich der Einfluss der Veranstaltung weit über die lokale Gemeinschaft hinaus.
