26 June 2026, 02:12

Wie BMW Motorsport 1972 die Rennsport-Welt revolutionierte

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Wie BMW Motorsport 1972 die Rennsport-Welt revolutionierte

BMW gründete in den frühen 1970er-Jahren eine eigene Sportabteilung, um seine Motorsport-Ambitionen voranzutreiben. Dieser Schritt führte 1972 zur Gründung der BMW Motorsport GmbH – ein neues Kapitel für das Unternehmen. Als jüngste Tochtergesellschaft der BMW AG wurde sie ins Leben gerufen, um der wachsenden Nachfrage im Wettbewerbsrennsport gerecht zu werden.

Die neue Abteilung nahm offiziell am 1. Mai 1972 ihren Betrieb auf. Jochen Neerpasch, ehemaliger Porsche-Werksfahrer und Rennleiter bei Ford, übernahm die Geschäftsführung. Robert A. Lutz, damals Vorstandsmitglied der BMW AG für den Bereich Vertrieb, eröffnete die Sparte mit einer Rede, in der er Fitness, Begeisterung und Leistung in den Mittelpunkt stellte.

Das Unternehmen bezog kurz darauf ein eigenes Gebäude in der Münchner Preußenstraße mit einer Fläche von über 8.000 Quadratmetern. Für das Team wurden renommierte Rennfahrer wie Chris Amon, Toine Hezemans, Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester verpflichtet – neben Rallye-Spezialisten wie Björn Waldegård und Achim Warmbold.

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1973 präsentierte BMW Motorsport beeindruckende Rennfahrzeuge: darunter ein 2002er-Modell mit einem Gewicht von 950 Kilogramm, angetrieben von einem Zwei-Liter-Vierzylinder mit Vierventiltechnik und 240 PS für den Rallye-Einsatz. Zudem stellte die Abteilung den neuen Tourenwagen-Coupé 3.0 CSL vor, ausgestattet mit einem 3,34-Liter-Reihensechszylinder und 360 PS.

Die Abteilung firmierte später unter BMW M GmbH. Ihre frühen Jahre legten den Grundstein für den anhaltenden Motorsport-Erfolg von BMW. Die strategischen Investitionen in Talente, Infrastruktur und Hochleistungsfahrzeuge ebneten den Weg für künftige Triumphe.

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