27 April 2026, 16:19

Wahlfälschungsverdacht in Düdingen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen manipulierter Stimmzettel

Grünes Blatt mit "Elections municipales" darauf vor einem weißen Hintergrund.

Wahlfälschungsverdacht in Düdingen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen manipulierter Stimmzettel

Behörden in Düdingen prüfen Verdacht auf Wahlfälschung nach ungewöhnlichen Auffälligkeiten bei lokaler Abstimmung

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf unzulässige Stimmensammlung während der Wahlen zum Generalrat eingeleitet. Dutzende Wahlzettel mit fast identischer Handschrift waren bei der Auszählung aufgefallen.

Die Unregelmäßigkeiten kamen ans Licht, als das Wahlbüro Stimmzettel mit auffällig ähnlicher Schrift entdeckte. Die Beamten informierten umgehend die Bezirksverwaltung der Region Sense, die den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterleitete.

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Bei Stimmensammlung – dem unerlaubten Einsammeln oder Verändern von Wahlunterlagen – handelt es sich um eine nach Schweizer Recht strafbare Handlung. Gemäß Artikel 282bis des Strafgesetzbuchs können solche Verstöße mit Geldstrafen geahndet werden. Die Ermittler prüfen nun, ob die mutmaßlichen Manipulationen das Wahlergebnis für den 50 Sitze zählenden Generalrat beeinflusst haben.

Die Untersuchungen dauern an, während die Behörden die Beweise auswerten. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen den Beteiligten rechtliche Konsequenzen. Zudem könnte das Ergebnis die Gültigkeit bestimmter Wahlergebnisse in Düdingen in Frage stellen.

Quelle