23 March 2026, 12:14

Vier Jahre Haft für Unternehmer nach jahrelangem Sozialbetrug und Steuerhinterziehung

Liniengraph, der die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Vier Jahre Haft für Unternehmer nach jahrelangem Sozialbetrug und Steuerhinterziehung

Ein 55-jähriger Unternehmer aus der Region Altötting ist zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn der Lohnvorenthaltung, Steuerhinterziehung sowie der Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen schuldig. Seine illegalen Machenschaften erstreckten sich über fünf Jahre und verursachten erhebliche finanzielle Schäden.

Der Geschäftsmann, der ein Schmiede- und Stahlbauunternehmen führte, hatte über 100 Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet. Stattdessen zahlte er ihnen Schwarzgeld aus. Ermittlungen ergaben, dass er bereits früher wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden war, sich der Haft jedoch durch Flucht in die Türkei entzogen hatte.

Zollbeamte spürten ihn später auf und erreichten seine Auslieferung nach Deutschland. Das Gericht stellte fest, dass sein Handeln den Sozialversicherungsträgern einen Schaden in Höhe von 851.884,36 Euro zufügte. Eine an den Macenschaften beteiligte selbstständige Unternehmerin erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe sowie eine Geldbuße.

Illegale Beschäftigung untergräbt den fairen Wettbewerb, mindert Steuereinnahmen und schwächt die Sozialversicherungssysteme. Zudem trägt sie zur Erhöhung der Arbeitslosigkeit bei, indem sie legale Arbeitsplätze verdrängt.

Der Angeklagte muss nun eine lange Haftstrafe für seine wiederholten Straftaten antreten. Die Behörden gaben keine Auskunft darüber, wie viele ähnliche Fälle in den letzten Jahren verfolgt wurden. Das Urteil sendet ein deutliches Signal über die Konsequenzen von Lohnbetrug und Steuerhinterziehung.

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