Undav glänzt als Joker – doch ein Druckfehler stoppt seine Trikotverkäufe
Kuno GeislerUndav glänzt als Joker – doch ein Druckfehler stoppt seine Trikotverkäufe
Deniz Undav hat erneut als Einwechselspieler in der Nationalmannschaft für Furore gesorgt – beim WM-Spiel gegen Curaçao traf er selbst und bereitete zwei Tore vor. Seine Auftritte haben die Diskussionen über eine mögliche Stammelf-Rolle neu entfacht. Gleichzeitig sorgt ein Druckproblem dafür, dass die Trikotverkäufe mehrerer Spieler, darunter auch Undav, vorübergehend gestoppt wurden.
Erstmals auf sich aufmerksam gemacht hatte Undav in einem Testspiel gegen Ghana, als er nach seiner Einwechslung traf. Seither wird debattiert, ob er unter Bundestrainer Julian Nagelsmann in die Startformation gehört. Gegen Curaçao wiederholte er seinen Coup: Ein Tor und zwei Vorlagen steuerte er bei.
Nagelsmann hatte Undavs Leistung vor dessen Tor zuvor kritisiert und sich später für seine Äußerungen entschuldigt. Die Diskussion um seine Rolle hält unter Fans und Experten weiterhin an.
Adidas hat zwischenzeitlich den Verkauf von Trikots mit den Namen Undav, Aleksandar Pavlović und Kai Havertz eingestellt – Grund ist ein Druckfehler. Im Online-Shop des Ausrüsters können derzeit keine Namen mit dem Buchstaben „V“ gedruckt werden. Das trifft besonders Undav, dessen Beliebtheit über seinen Verein VfB Stuttgart hinauswächst. Bei Havertz und Pavlović, die bereits gesetzte Stammspieler sind, könnten sich die Verkäufe zwar verzögern, ihre Position im Team bleibt aber unangetastet.
Der technische Defekt hat die Trikotproduktion für die betroffenen Spieler vorerst lahmgelegt. Undavs starke Leistungen als Joker halten die Debatte um seine Rolle indes am Leben. Adidas arbeitet an einer Lösung des Problems, einen Zeitplan gibt es jedoch noch nicht.






