Thore Jacobsen holt mit Traumtor aus 60 Metern den Tor-des-Monats-Preis
Anto LehmannThore Jacobsen holt mit Traumtor aus 60 Metern den Tor-des-Monats-Preis
Thore Jacobsen von TSV 1860 München hat den Preis für das Tor des Monats im September gewonnen. Sein spektakulärer Distanzschuss erhielt fast 30 Prozent der Stimmen von über 330.000 Teilnehmern. Für den Verein ist dies die erste solche Auszeichnung seit acht Jahren.
Das Tor entstand nach einem schweren Fehler von Arminia Bielefeld im Mittelfeld. Der Ball rollte direkt zu Jacobsen, während Bielefelds Torhüter Jonas Kersken weit vor seinem Tor stand. Aus etwa 60 Metern Entfernung traf der Münchner Mittelfeldspieler den Ball präzise und schoss ihn in einem perfekten Bogen hoch über Kersken ins Netz.
Distanzschüsse sind in den letzten Jahren beim Tor des Monats häufiger geworden. Zu den früheren Gewinnern zählen unter anderem Dominique Nothnagel und Maximilian Putz. Der erste solche Treffer, der den Preis gewann, stammte 1972 von Manfred Kaltz – in einer Zeit, in der kraftvolle Schützen wie Klaus Augenthaler in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren dominierten.
TSV 1860 München hat damit insgesamt sieben Tore des Monats gestellt. Der letzte Spieler, dem dies für den Verein gelang, war Florian Neuhaus im Mai 2016.
Jacobens Tor unterstreicht die zunehmende Häufigkeit spektakulärer Distanzschüsse im Fußball. Die Auszeichnung beendet zudem eine achtjährige Durststrecke für TSV 1860 München. Sein Treffer wird als einer der denkwürdigsten in der Geschichte des Wettbewerbs in Erinnerung bleiben.






