Augsburgs Bürgermeister Weber muss wohl in einer Stichwahl antreten - Stichwahl in Augsburg: Weber gegen Freund im Rennen um das Rathaus
Augsburgs Oberbürgermeister-Wahl geht in die Stichwahl
In Augsburg kommt es zu einer Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters, nachdem kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte. Bei ausgezählten Stimmen aus über drei Vierteln der Wahlbezirke führt Amtsinhaberin Eva Weber, verfehlt jedoch die notwendigen 50 Prozent. Die Wahl entscheidet sich nun in einer zweiten Runde zwischen den beiden stärksten Bewerbern.
Die aktuelle Oberbürgermeisterin Eva Weber erhielt nach Auszählung von 205 der 254 Wahlbezirke 33,7 Prozent der Stimmen. Ihr stärkster Herausforderer, der SPD-Kandidat Florian Freund, kam auf 19,6 Prozent und zieht damit in die Stichwahl ein. Die Grüne Martina Wild folgte mit 15,9 Prozent, während Andreas Jurca von der AfD 13,5 Prozent erreichte.
Die übrigen sechs Kandidaten blieben jeweils im einstelligen Bereich und spielten damit keine entscheidende Rolle. Die offizielle Wahlbeteiligung in Augsburg steht noch aus, doch in der benachbarten Stadt Königsbrunn stieg sie auf 60,3 Prozent – ein Plus von 8,5 Punkten im Vergleich zur letzten Wahl.
Weber, die das Amt seit 2020 innehat, trifft nun in der Stichwahl direkt auf Freund. Ein Termin für die Abstimmung steht noch nicht fest.
Die Stichwahl wird entscheiden, ob Weber im Amt bleibt oder Freund neuer Oberbürgermeister Augsburgs wird. Das Ergebnis wird die Führung der Stadt in den kommenden Jahren prägen, wobei die endgültige Entscheidung von den Wählerpräferenzen in der zweiten Runde abhängt.