Staatsstraße 15 bei Roßtal wird 2026 für mehr Sicherheit umgebaut
Große Veränderungen an der Staatsstraße 15 (FÜ 15) bei Roßtal in Richtung Ammerndorf
An der Staatsstraße 15 (FÜ 15) am Ortsrand von Roßtal, nahe Ammerndorf, stehen umfangreiche Umbaumaßnahmen bevor. Die Behörden haben die Pläne für die Neugestaltung der stark frequentierten Strecke finalisiert – mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss zu verbessern. Das Projekt, dessen Start für das Frühjahr 2026 vorgesehen ist, folgt auf jahrelange Bedenken wegen Unfällen und Gefahrenstellen, insbesondere für Radfahrer.
Das Staatliche Bauamt und der Landkreis Fürth stellten kürzlich die Umplanung vor. Ein zentrales Element wird ein eigener Abbiegestreifen für Radfahrer sein, inklusive eines Haltebereichs, wenn sie Roßtal in Richtung Ammerndorf verlassen. Zudem wird die aus Ammerndorf kommende Spur leicht nach rechts verbreitert, um die aktuellen Stauprobleme zu entschärfen.
Zwischen 2021 und 2025 gab es an dieser Kreuzung laut Polizei- und Bundesstatistiken 28 Unfälle mit Verletzten und 14 schwere Verkehrsvorfälle. Besonders Radfahrer waren hier gefährdet, was zu Forderungen nach Maßnahmen führte.
Die Bauarbeiten erfordern keine vollständige Straßensperre, da die Route eine wichtige Umleitungsstrecke darstellt. Stattdessen wird eine temporäre Ampelanlage den Verkehr einspurig regeln, während eine Fahrbahnhälfte umgebaut wird. Das Straßenbauhof Ammerndorf übernimmt die Projektleitung im Auftrag des Landkreises und beginnt im kommenden Jahr mit den Vorbereitungen.
Ziel der Umgestaltung ist es, die Unfallzahlen zu senken und den Verkehrsfluss an dieser problematischen Kreuzung zu verbessern. Die Arbeiten starten Anfang 2026, wobei die Straße teilweise befahrbar bleibt. Nach Abschluss des Projekts können Radfahrer und Autofahrer mit verbesserten Sicherheitsvorkehrungen rechnen.