30 April 2026, 04:14

Silvester-Vandalismus trifft Teterower Rats-Apotheke zum dritten Mal in Folge

Plakat zeigt das brennende Second Avenue Armory in New York City mit einer Gruppe von Menschen davor, Rauch steigt in den Himmel und Text unten mit der Aufschrift "New York - Brand des Second Avenue Armory".

Silvester-Vandalismus trifft Teterower Rats-Apotheke zum dritten Mal in Folge

Rats-Apotheke in Teterow erneut Ziel von Silvester-Attacken

Zum dritten Mal wurde die Rats-Apotheke in Teterow während der Silvesterfeierlichkeiten beschädigt. In der Nacht zum 1. Januar 2023 feuerten vermummte Personen Feuerwerkskörper auf die Apotheke ab, hinterließen Spuren an der Fassade und verärgerten den Besitzer. Solche Vorfälle häufen sich seit Jahren – auch andere Berliner Apotheken leiden unter der rücksichtslosen Vorgehensweise von Feiernden.

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Diesmal traf es die Rats-Apotheke besonders hart: Das beleuchtete Schild wurde zerstört, Schaufensterscheiben zersprangen, und Brandspuren zogen sich über die Außenwand. Apotheker Armin Noeske, der das Geschäft 2013 übernahm, kennt solche Schäden nur zu gut. Schon 2017/18 schlug eine Fehlgeleitete Rakete in das Dach ein, und ein Jahrzehnt zuvor löste ein Feuerwerkskörper einen Brand im Gebäude aus.

Anders als sein Vater, der die Apotheke einst mit Brettern verbarrikadierte, will Noeske die Scheiben diesmal nicht verramschen. Stattdessen lässt er nur das Schild reparieren und versucht, die Kosten über seine Glasversicherung geltend zu machen – ob die Zahlung bewilligt wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Das Problem beschränkt sich nicht auf Teterow: Im vergangenen Jahr traf eine böllerartige Feuerwerksrakete die Pommern-Apotheke in Berlin, was zu Plünderungen und schweren Schäden führte. Apotheken in belebten Innenstadtlagen sind besonders oft Opfer der Silvester-Chaos – immer wieder verursachen Feuerwerkskörper erhebliche Sachschäden.

Noeske wird künftig auf zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen verzichten und die Apotheke damit weiter möglichen Angriffen aussetzen. Die finanziellen Lasten für Reparaturen hängen nun von Versicherungsleistungen ab, deren Bewilligung ungewiss ist. Bis auf Weiteres bleibt die Rats-Apotheke während der Feiertage schutzlos – und ein leichtes Ziel für weitere Vandalismus-Akte.

Quelle