18 March 2026, 04:11

Sandro Wagner kämpft in Augsburg ums Überleben – doch ein Sieg bringt Hoffnung

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

Sandro Wagner kämpft in Augsburg ums Überleben – doch ein Sieg bringt Hoffnung

Sandro Wagners Zeit beim FC Augsburg war bisher ein einziger Kampf. Die Mannschaft steht mit nur zwölf Punkten aus elf Spielen am Tabellenende. Doch ein kürzlicher 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV brachte dem unter Druck stehenden Trainer zumindest eine kurze Verschnaufpause.

Bevor Wagner den Posten in Augsburg antrat, galt er als heißer Kandidat für die Trainerposition bei Hoffenheim. Der Verein führte sogar intensive Gespräche mit ihm und betrachtete ihn als Favoriten für die Stelle. Letztlich entschied sich Hoffenheim jedoch, Christian Ilzer zu halten – eine Entscheidung, die sich bezahlt gemacht hat, denn unter seiner Führung kämpft die Mannschaft nun um die europäische Qualifikation.

Wagners Trainerlaufbahn nahm eine unerwartete Wendung, nachdem er im Juni 2025 seinen Posten als Assistent von Julian Nagelsmann bei der deutschen Nationalmannschaft verließ. Schnell fand er Anstellung als Cheftrainer in Augsburg und versprach einen frischen Ansatz mit jungem Talent und offensivem Fußball. Doch die Ergebnisse blieben aus, und bereits im Dezember 2025 – nur fünf Monate nach Amtsantritt – wurde er entlassen. Sein Nachfolger Manuel Baum stabilisierte die Mannschaft mit einer Rückkehr zu grundsolider Spielweise.

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Sein Comeback in Augsburg in dieser Saison sollte einen Neuanfang markieren. Stattdessen kämpft das Team weiterhin gegen den Abstieg. Der Druck wuchs, bis der knappe 1:0-Erfolg gegen den Hamburger SV – erst der zweite Sieg in sechs Spielen – für etwas Entlastung sorgte. Wagner gab zu, dass die Erleichterung spürbar sei, betonte aber, wie dringend weitere Punkte vor der Winterpause nötig sind.

Unterdessen hat sich Hoffenheims Entscheidung, Christian Ilzer zu halten, ausgezahlt. Der Verein bestreitet, Wagner jemals ein offizielles Angebot unterbreitet zu haben, und unter Ilzer kämpft die Mannschaft überraschend um die Europapokal-Plätze. Mit 20 Punkten aus elf Spielen liegt Hoffenheim nun deutlich vor Augsburg in der Tabelle.

Wagners nächste Aufgabe bleibt es, das Blatt in Augsburg noch vor der Winterpause zu wenden. Der Sieg gegen Hamburg gibt zwar etwas Hoffnung, doch die Lage der Mannschaft bleibt prekär. In Hoffenheim hingegen rechtfertigt Ilzers Erfolg die Entscheidung des Vereins, auf ihn zu setzen – statt Wagner zu verpflichten.

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