30 June 2026, 22:11

Renteneintrittsalter: Deutsche Gesellschaft tief gespalten über geplante Anhebung

Umfrage: Mehrheit lehnt späteren Renteneintritt ab

Renteneintrittsalter: Deutsche Gesellschaft tief gespalten über geplante Anhebung

Eine aktuelle Umfrage offenbart tiefe Gräben in Deutschland bei der Frage einer Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Meinungen gehen zwischen den politischen Parteien und Regionen deutlich auseinander. Die Mehrheit der Deutschen lehnt den Vorschlag weiterhin ab.

Insgesamt sprechen sich 62 Prozent der Menschen in Deutschland gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters aus. Nur eine Minderheit befürwortet eine Anhebung auf 67,5 Jahre. Immerhin halten 29 Prozent eine schrittweise Erhöhung um sechs Monate für vertretbar.

Zustimmung und Ablehnung verlaufen dabei stark entlang politischer Linien. Unter den Anhänger:innen der Grünen unterstützen 55 Prozent eine Anhebung. Demgegenüber lehnen 77 Prozent der Linken-Wähler:innen und sogar 84 Prozent der AfD-Anhänger:innen eine solche Maßnahme ab. Bei den Union-Wähler:innen zeigt sich mehr Zustimmung: Hier sind 58 Prozent für eine Erhöhung.

Auch regional gibt es deutliche Unterschiede. In Ostdeutschland sprechen sich 73 Prozent gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus. Zudem lehnen 68 Prozent der Erwerbstätigen den Vorschlag ab.

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Die Umfrage macht die klaren Spaltungen in dieser Frage deutlich. Sowohl die politische Ausrichtung als auch die regionale Herkunft prägen die Meinungen maßgeblich. Die meisten Deutschen bevorzugen es nach wie vor, das Renteneintrittsalter unverändert zu belassen.

Quelle