Piratenpartei startet mit klaren Forderungen in den Bundestagswahlkampf 2017
Bert BiggenPiratenpartei startet mit klaren Forderungen in den Bundestagswahlkampf 2017
Die Piratenpartei Deutschland prägt die Bundespolitik seit über einem Jahrzehnt. Bekannt für ihr Engagement für digitale Rechte und soziale Reformen, bereitet sich die Partei nun auf die Bundestagswahl 2017 vor. Ihr bayerischer Landesverband hat gerade die Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Wahl finalisiert.
Die Kernforderungen der Piratenpartei liegen auf digitaler Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit. Sie setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen, eine Kindergrundsicherung sowie die Senkung des Wahlalters auf 14 Jahre ein. Zudem fordert die Partei strengeren Datenschutz, Netzneutralität und kostenloses öffentliches WLAN in Regierungsgebäuden.
In Bayern hat die Partei 13 Bewerberinnen und Bewerber für ihre Landesliste nominiert. Spitzenkandidat ist Stefan Körner, ein 47-jähriger freiberuflicher Softwareentwickler. Auf Platz zwei folgt Dr. Olaf Konstantin Krueger, der als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim antritt.
Die Piratenpartei strebt zudem ein verpflichtendes Lobbyregister an und will nach verpassten Einzugschancen in früheren Wahlen wieder in den Bundestag einziehen. Mit den nun feststehenden Kandidatinnen und Kandidaten geht die Piratenpartei in den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017. Ihre Schwerpunktthemen – digitale Rechte, Sozialpolitik und Transparenz – bleiben zentral für die Kampagne. Der bayerische Landesverband tritt mit 13 Kandidierenden an, geführt von Körner und Krueger.






