Neue Taskforce GeKo Rhein Wupper deckt Wohnungsbetrug und Scheinanmeldungen auf
Kuno GeislerNeue Taskforce GeKo Rhein Wupper deckt Wohnungsbetrug und Scheinanmeldungen auf
Neue Kriminalitätsbekämpfungsinitiative GeKo Rhein Wupper in Wuppertal gestartet
In Wuppertal hat die neu gegründete Taskforce GeKo Rhein Wupper ihre Arbeit aufgenommen. Die vor einer Woche eingerichtete Einheit konzentriert sich auf die Bekämpfung organisierter Kriminalität, Sozialbetrug und Menschenhandel in der Region. Bei ihrem ersten Einsatz deckte sie zahlreiche Fälle von Scheinanmeldungen und illegalen Aktivitäten auf.
Das zentrale Koordinierungsbüro in Wuppertal leitete vergangene Woche eine Razzia in Langenfeld. Ein Team aus 19 Beamten unter der Leitung von Oliver Konsierke durchsuchte mehrere Immobilien, die im Verdacht standen, für Wohnungsbetrug genutzt zu werden.
In einem Gebäude stießen die Ermittler auf 12 Scheinwohnsitze, die auf Bürger aus Osteuropa zurückgingen. Die gefälschten Anmeldungen dienten offenbar dazu, Einwanderungsbestimmungen zu umgehen. An einer dritten Adresse ergaben sich weitere Hinweise auf illegale Meldepraktiken.
Bei der Aktion wurden zudem sieben Personen mit unklarem Aufenthaltsstatus aufgespürt, die möglicherweise in Schwarzarbeit involviert waren. In einem Fall war der Verstoß gegen die Meldevorschriften so gravierend, dass die Behörden eine sofortige Abmeldung anordneten. An einem anderen Standort deckten die Ermittler den Verdacht einer vorgetäuschten Vaterschaft sowie unerlaubte Bauarbeiten auf.
Neben Wohnungsbetrug identifizierte das Team unerlaubte Nutzungsänderungen von Immobilien, die gegen das Wohnungsstärkungsgesetz verstoßen – weitere Verstöße in der langen Liste der aufgedeckten Delikte.
Die Initiative GeKo Rhein Wupper zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Behörden bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität zu verbessern. Der erste Einsatz in Langenfeld förderte zahlreiche Verstöße zutage, darunter Betrug, illegale Bauvorhaben und nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse. Die Behörden prüfen nun die Ergebnisse für weitere rechtliche Schritte.






