19 June 2026, 20:10

Neue Ausstellung in Emmendingen fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"

Neue Ausstellung in Emmendingen erzählt Geschichten des Fliegens

Neue Ausstellung in Emmendingen fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"

Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag, 21. Juni, um 11:15 Uhr eine neue Ausstellung

Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau den Themen Vertreibung und Identität – aufbereitet im Format eines grafischen Romans. Die Ausstellung läuft bis zum 8. November und ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.

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Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Historische Ereignisse werden mit persönlichen Schicksalen verknüpft, wobei ein lokaler Bezug durch die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen hergestellt wird.

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht verbindet das Projekt historische Recherche mit grafischem Storytelling. Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt prägen die Erzählung. Das Museum möchte damit zur Reflexion und zum Dialog über die Grundlagen des Zusammenlebens anregen.

Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten zu sehen: mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Bis zum 8. November zeigt sie, wie Flucht und Migration die Gesellschaft bis heute prägen. Das Museum lädt die Besucher ein, sich mit diesen Geschichten und ihren langfristigen Auswirkungen auseinanderzusetzen.

Quelle