24 March 2026, 06:16

Mehr Kindergeld und Steuerentlastung: Was Familien 2025 erwartet

Offenes Buch mit handgeschriebenem genealogischen Familienbaum, der die Abstammung einer deutschen Familie zeigt.

Mehr Kindergeld und Steuerentlastung: Was Familien 2025 erwartet

Familien in Deutschland können sich ab 2025 über höhere Kindergeldzahlungen und Steuerentlastungen freuen. Die Bundesregierung hat Erhöhungen beim Kindergeld sowie bei steuerlichen Freibeträgen beschlossen, mit weiteren Anpassungen für 2026 und 2027. Die Maßnahmen sollen die finanzielle Belastung der Haushalte verringern – kosten den Staat aber jährlich Milliarden.

Ab Januar 2026 steigt das Kindergeld auf 259 Euro pro Kind und Monat. Eltern müssen keinen Antrag stellen, die Erhöhung erfolgt automatisch. Anspruch haben alle Familien mit Kindern unter 18 Jahren, für Kinder in Ausbildung oder Studium verlängert sich die Unterstützung bis zum 25. Lebensjahr, bei arbeitslosen Kindern bis 21.

Auch der Kinderfreibetrag wird angehoben: von 6.672 auf 6.828 Euro im Jahr 2026. Gleichzeitig erhöht sich der Grundfreibetrag um 312 Euro auf 12.096 Euro (2026), gefolgt von einer weiteren Anhebung um 252 Euro im Jahr 2027. Eine Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 60.000 Euro profitiert durch die Änderungen mit rund 306 Euro mehr pro Jahr.

Geringverdiener erhalten zusätzliche Unterstützung durch den Sofortzuschlag: Die Leistung steigt 2025 von 20 auf 25 Euro pro Kind und Monat, noch vor Einführung der vollständigen Kindergrundsicherung. Die Reformen haben jedoch ihren Preis: Bund und Länder rechnen 2025 mit Mehrausgaben von 7,2 Milliarden Euro, die in späteren Jahren auf bis zu 14,8 Milliarden anwachsen könnten. Die Länder müssen zudem mit jährlichen Mindereinnahmen von etwa 5,4 Milliarden Euro rechnen.

Die Pläne müssen noch vom Bundesrat gebilligt werden; die Abstimmung ist für den 31. Oktober angesetzt.

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Die Änderungen sorgen für mehr Geld im Portemonnaie der Familien – ohne zusätzlichen Bürokratieaufwand. Die finanziellen Folgen für die öffentlichen Haushalte sind jedoch beträchtlich. Bei einer Zustimmung treten die neuen Sätze 2026 in Kraft, erste Anpassungen gibt es bereits ab kommendem Jahr.

Quelle