27 March 2026, 06:12

Maria Wirnitzer wird erste Bürgermeisterin von Vaterstetten – und bricht CSU-Dominanz

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Maria Wirnitzer wird erste Bürgermeisterin von Vaterstetten – und bricht CSU-Dominanz

Maria Wirnitzer ist zur ersten Bürgermeisterin von Vaterstetten gewählt worden und setzte sich mit einem deutlichen Ergebnis von 55 Prozent der Stimmen durch. Sie besiegte damit den Amtsinhaber Leonhard Spitzauer, der das Amt nur eine Legislaturperiode innegehabt hatte. Das Ergebnis markiert einen Wechsel an der Spitze der Gemeinde nach Jahren der CSU-Dominanz.

Erste Hochrechnungen zeigten Wirnitzer bereits in Führung, woraufhin Spitzauer das Rathaus noch vor der endgültigen Auszählung verließ. Später gratulierte er seiner Kontrahentin und räumte ein, dass der Wahlkampf fair verlaufen sei. Trotz seines Rückzugs äußerte er sein Bedauern, nach nur sechs Jahren im Amt zurücktreten zu müssen.

Wirnitzer, die in den vergangenen sechs Jahren als stellvertretende Bürgermeisterin tätig war, führte ihren Sieg auf den Wunsch der Wähler nach Veränderung zurück. Zudem verwies sie auf ihre engen Verbindungen zu den Bürgern, die sie während ihrer Zeit in der Kommunalpolitik aufgebaut habe. Ihre Reaktion auf den Wahlsieg war von Überraschung geprägt – ein so klares Ergebnis habe sie nicht erwartet, gab sie zu.

In ihrer ersten Stellungnahme als gewählte Bürgermeisterin versprach Wirnitzer, alle Bürger zu vertreten – auch jene, die nicht für sie gestimmt hätten. Die Wahl folgt auf eine Phase des politischen Wandels in Vaterstetten, wo die Grünen bei den Gemeinderatswahlen 2020 an Einfluss gewannen, die CSU jedoch weiterhin die stärkste Fraktion blieb.

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Wirnitzer wird als erste Frau das Bürgermeisteramt in Vaterstetten übernehmen und löst damit Spitzauer nach dessen einziger Amtszeit ab. Ihr Sieg spiegelt einen größeren Trend wider, der auf sich verändernde politische Prioritäten in der wachsenden Gemeinde hindeutet. Die neue Verwaltung steht nun vor der Aufgabe, in einer sich wandelnden lokalen Landschaft die Arbeit aufzunehmen.

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