Mann stellt sich bei Bundespolizei – und landet wegen Diebstahls im Gefängnis
Bert BiggenMann stellt sich bei Bundespolizei – und landet wegen Diebstahls im Gefängnis
Ein 39-jähriger Mann wurde am Augsburger Hauptbahnhof festgenommen, nachdem er sich bei der Bundespolizei gestellt hatte. Die Beamten stellten fest, dass gegen ihn ein aktiver Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Gera wegen Diebstahls vorlag. Da er eine Geldstrafe nicht beglichen hatte, wurde er umgehend in Gewahrsam genommen und in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 16 Uhr, als der Mann die Dienststelle der Bundespolizei in Augsburg aufsuchte. Eigentlich wollte er dort eine nicht näher bezeichnete Angelegenheit melden, doch schnell wurde er als gesuchter Straftäter identifiziert.
Ein bestehender Haftbefehl aus Gera bestätigte seine Verwicklung in einen Diebstahlsfall. Das Gericht hatte zuvor eine Ersatzfreiheitsstrafe von 142 Tagen verhängt, die der Mann hätte abwenden können, wenn er die fällige Geldstrafe gezahlt hätte. Da er die Summe nicht beglichen hatte, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam.
Am Ende des Verfahrens wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen überstellt, um seine Strafe anzutreten. Weitere Details zum ursprünglichen Diebstahl oder zur genauen Höhe der Geldstrafe wurden nicht bekannt gegeben.
Die Festnahme erfolgte nach gängiger Praxis bei nicht beglichenen Geldstrafen in Zusammenhang mit Straftaten. Der Mann muss nun seine 142-tägige Haftstrafe antreten. Behörden haben keine Statistiken zu ähnlichen Fällen in Bayern in diesem Jahr veröffentlicht.