14 March 2026, 18:15

Kunstwerk ehrt Münchner Kultkneipe Schwabinger 7 – Enthüllung zum 85. Geburtstag

Eine alte Zeitung mit einer Zeichnung des Hotels Victoria in München, Deutschland, umgeben von Text und Menschen.

Kunstwerk ehrt Münchner Kultkneipe Schwabinger 7 – Enthüllung zum 85. Geburtstag

Nächstes Wochenende wird ein neues Kunstwerk enthüllt, das die legendäre Münchner Kneipe Schwabinger 7 ehrt. Das Werk mit dem Titel "Schwabinger 7" schuf der 85-jährige Künstler Rupert Dorrer als mehrschichtiges Gemälde auf Holz. Ab Montag, dem 11. März, um 11 Uhr wird es in der Galerie in Bruckmühl ausgestellt – pünktlich zu Dorrers Geburtstag, der mit einer öffentlichen Präsentation gefeiert wird.

Die Schwabinger 7 war einst Münchens berühmteste Bar und ein kulturelles Wahrzeichen im Stadtteil Schwabing. Nach ihrer Schließung zog in das Gebäude in der Feilitzschstraße 7 ein Denn's Biomarkt ein, wo Dorrers Kunstwerk zeitweise zu sehen war. Heute beherbergt der Standort zudem eine Filiale der Burgerkette Burgermeister, die Teil der wachsenden Gastronomieszene im Viertel ist.

Das Gemälde selbst ist eine Nachbildung eines Fotos der Kneipenwand, gestaltet in Mixed-Media-Technik. Dorrer arbeitete mit mehreren Farbschichten, um eine besondere Textur zu erzeugen – das Ergebnis ist ein Werk mit den Maßen 140 cm Breite und 72 cm Höhe. Seine Verbindung zur Bar bleibt eng: Noch heute trifft er Gerd "Manila" Waldhauser, den ehemaligen Wirt, am Stammtisch im Grünen Eck in Schwabing.

In Dorrers Galerie in Bruckmühl sind 140 Werke aus dem Landkreis Rosenheim zu sehen, die von 1875 bis heute reichen. Sein neuestes Stück fügt eine persönliche Note hinzu – eine künstlerische Hommage an eine geliebte Münchner Institution.

Die Enthüllung findet in Dorrers Galerie statt, wo Besucher das "Schwabinger 7"-Gemälde zusammen mit weiteren Werken seiner Sammlung bewundern können. Die Veranstaltung fällt mit dem 85. Geburtstag des Künstlers zusammen und bietet Gelegenheit, sowohl auf sein Schaffen als auch auf das Erbe der Bar zurückzublicken. Nach der Präsentation bleibt das Gemälde für die Öffentlichkeit zugänglich.

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