KI revolutioniert Fahrzeugsteuerung: Wie das EEmotion-Projekt Sicherheit und Performance steigert
Anto LehmannKI revolutioniert Fahrzeugsteuerung: Wie das EEmotion-Projekt Sicherheit und Performance steigert
Das EEmotion-Projekt: KI revolutioniert Fahrzeugsteuerungssysteme
Das EEmotion-Projekt, eine Kooperation zwischen ZF und Infineon, hat künstliche Intelligenz erfolgreich in kritische Fahrzeugsteuerungssysteme integriert. Ziel der Initiative war es, durch fortschrittliche Softwarelösungen die Fahrsicherheit und -leistung zu verbessern. Das von September 2021 bis August 2024 laufende Vorhaben wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 10,4 Millionen Euro gefördert.
Im Rahmen des Projekts erweiterte ZF seine bestehenden Softwareplattformen cubiX und Eco Control 4 ACC, indem es KI-Algorithmen auf den AURIX-TC4x-Mikrocontrollern von Infineon implementierte. Diese Integration ermöglichte eine effizientere Nutzung der Rechenleistung, was zu einer gesteigerten Fahrperformance und höheren Sicherheitsstandards führte. Zudem trug die Arbeit zum Fortschritt im Bereich des hochautomatisierten Fahrens bei.
Zu den Projektpartnern zählten B-plus Technologies, Samoconsult, die RWTH Aachen sowie die Universität zu Lübeck. Gemeinsam entwickelten und validierten sie softwarebasierte Lösungen, um die Präzision automatisierter Fahrfunktionen zu erhöhen.
Tobias Ehlgen, Leiter der Abteilung KI-Systeme & Steuerungstechnik bei ZF, wird weitere Einzelheiten zum Projekt auf dem automotiveIT car.summit am 5. November in München präsentieren. Die Veranstaltung bringt Branchenexperten zusammen, um Themen wie das softwaredefinierte Fahrzeug, autonomes Fahren und Konnektivität zu diskutieren.
Das EEmotion-Projekt hat entscheidende Fortschritte in der KI-gestützten Fahrzeugsteuerung erzielt. Die Ergebnisse dürften Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie stärken. Die Erfolge des Projekts markieren einen wichtigen Schritt in der Entwicklung hochautomatisierter Fahrsysteme.






