23 March 2026, 06:12

Karmasin bleibt Landrat: CSU-Politiker gewinnt Stichwahl gegen Grüne in Fürstenfeldbruck

Karte von Deutschland zeigt die Ergebnisse der Wahl 2016 nach Bundesländern, wobei die Bundesländer rot und blau gefärbt sind und der Text die Namen der Kandidaten und das Datum der Wahl angibt.

Karmasin bleibt Landrat: CSU-Politiker gewinnt Stichwahl gegen Grüne in Fürstenfeldbruck

Thomas Karmasin hat seine Amtszeit als Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck verlängert. Der langjährige CSU-Politiker setzte sich in der Stichwahl gegen die Herausforderin der Grünen, Ronja von Wurmb-Seibel, durch und erzielte 56,5 Prozent der Stimmen – sie kam auf 43,5 Prozent.

Die Wahl folgte auf die Kommunalwahlen am 8. März, bei denen kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichte. Dies machte eine Stichwahl am 22. März 2026 zwischen Karmasin und von Wurmb-Seibel notwendig. Der Amtsinhaber bekleidet das Amt seit 1996.

Seine Kontrahentin, eine politische Newcomerin, brachte eine ungewöhnliche Biografie in den Wahlkampf ein: Von Wurmb-Seibel arbeitete als Journalistin und Autorin, darunter zwei Jahre als Berichterstatterin aus Kabul. Die Grünen haben in Bayern an Einfluss gewonnen, wie jüngste Erfolge bei lokalen Führungspositionen – etwa in Landsberg am Lech – zeigen.

Die Stichwahl spiegelte die größeren Verschiebungen in der politischen Landschaft der Region wider. Zwar gibt es keine spezifischen Wählerdaten, die den Grünen-Aufschwung in Fürstenfeldbruck erklären, doch die wachsende Bedeutung der Partei prägt zunehmend Kommunalwahlen im gesamten Freistaat.

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Karmasins Sieg bedeutet, dass er sein Amt fast drei Jahrzehnte lang ausüben wird. Gleichzeitig unterstreicht das Ergebnis die steigende Präsenz der Grünen in der bayerischen Politik. Von Wurmb-Seibels starkes Abschneiden deutet darauf hin, dass die Partei künftig auch in lokalen Wahlen eine ernsthafte Konkurrenz darstellen wird.

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