Iran und USA einigen sich auf historisches Abkommen – doch die Atomverhandlungen bleiben schwierig
Kuno GeislerIran und USA einigen sich auf historisches Abkommen – doch die Atomverhandlungen bleiben schwierig
Iran hat die Gefahr einer existenzbedrohenden Krise aufgrund des wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Drucks eingeräumt. Diese Erkenntnis hat das Land zu Verhandlungen mit den USA gedrängt. Eine jüngste Vereinbarung zwischen beiden Nationen hat vorsichtigen Optimismus ausgelöst.
Außenminister Johann Wadephul bezeichnete das US-iranische Abkommen als „einen Schritt in die richtige Richtung“. Er betonte, dass die Gespräche über das iranische Atomprogramm dennoch noch beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen würden. Wadephul hofft zudem, dass die Einigung den Weg für eine politische Lösung ebnen könnte.
Die direkten Gespräche zwischen den USA und Iran markieren einen Wandel gegenüber den früheren indirekten Verhandlungen. Bisherige Gesprächsrunden waren auf Vermittler wie Pakistan und Katar angewiesen. Wadephul erwartet nun, dass die offizielle Unterzeichnung des Abkommens am Freitag stattfinden wird.
Trotz der jüngsten Annäherung rechnet Wadephul mit langwierigen Verhandlungen in der Zukunft. Im Mittelpunkt wird dabei die Regelung der iranischen Atomambitionen stehen. Die anstehenden direkten Gespräche leiten eine neue Phase der diplomatischen Bemühungen ein.






