Hoeneß zweifelt an Klopps Zukunft als Red-Bull-Manager – passt die Rolle zu ihm?
Jonas SeifertHoeneß über Klopp: Keine Zukunft bei Red Bull - Hoeneß zweifelt an Klopps Zukunft als Red-Bull-Manager – passt die Rolle zu ihm?
Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern München, hat Zweifel an Jürgen Klopps langfristiger Zukunft in seiner aktuellen Position geäußert. Der ehemalige Liverpool-Trainer übernahm im Januar 2025 das Amt des Global Head of Soccer bei Red Bull – doch es bleibt unklar, wie nachhaltig diese Tätigkeit für ihn sein wird.
Hoeneß, der Klopps Fähigkeiten als Trainer seit Langem schätzt, kann sich nur schwer vorstellen, dass dieser außerhalb des Spielfeldrands aufblüht. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der Klopp sich dem ersten Jahr in einer Rolle nähert, die bei RB Leipzig bisher gemischte Ergebnisse gebracht hat.
Klopps Wechsel zu Red Bull markierte den Übergang von der Trainerbank in eine Führungsposition. Seit Januar 2025 ist sein Engagement bei RB Leipzig jedoch begrenzt geblieben. Er empfahl Ole Werner als Cheftrainer und sprach einmal nach dem Pokal-Aus im April 2025 zur Mannschaft. Seither mied er bewusst die Kabine, um Werner nicht zu untergraben.
Werner äußerte sich zwar positiv über die Erfahrungen, die er von Klopp mitnimmt. Doch Leipzigs aktueller fünfter Platz in der Bundesliga hat intern Kritik an Klopps Einfluss laut werden lassen. Die Leistungen des Teams bleiben hinter den Erwartungen zurück – und werfen weitere Fragen über seine Rolle auf.
Hoeneß macht keinen Hehl daraus, dass er Klopps Stärken auf dem Platz und nicht in Konferenzräumen sieht. Sich den ehemaligen Trainer von Borussia Dortmund und Liverpool als globetrottenden Manager vorzustellen, fällt ihm schwer. Diese Skepsis erstreckt sich auch auf Klopps Zukunft bei Red Bull, wo Hoeneß die Position langfristig nicht zu ihm passend sieht.
Die beiden verbindet eine Geschichte: Bayern hatte 2008 überlegt, Klopp zu verpflichten, entschied sich dann aber für Jürgen Klinsmann. Hoeneß' aktuelle Aussagen unterstreichen seine Überzeugung, dass Klopp zum Trainerberuf gehört – wo seine Leidenschaft und Führungskraft Mannschaften voranbringen.
Klopps Position bei Red Bull bleibt weiter unter Beobachtung, während sich sein erstes Jahr dem Ende zuneigt. Leipzigs Schwierigkeiten und Hoeneß' Zweifel zeigen die Herausforderungen seines Wechsels vom Trainer zum Manager auf. Bleibt vorerst offen: Wie lange wird er in dieser Rolle bleiben – und passt sie überhaupt zu ihm?






