ESC Dorfen zwischen Niederlage im Penaltyschießen und 9:2-Kantersieg
Kuno GeislerESC Dorfen zwischen Niederlage im Penaltyschießen und 9:2-Kantersieg
Eishockey: ESC Dorfen durchlebt ein Wochenende der Extreme
Der ESC Dorfen erlebte ein wechseltes Wochenende in den jüngsten Eishockeyspielen. Nach einer enttäuschenden 3:4-Niederlage im Penaltyschießen gegen den ESC Haßfurt folgte ein souveräner 9:2-Sieg über den EHC Straubing. Die Ergebnisse zeigten sowohl die Widerstandsfähigkeit als auch die offensive Schlagkraft des Teams.
Im ersten Spiel gegen Haßfurt geriet Dorfen früh unter Druck. Die Gäste gingen mit einem Überzahltor in Führung und zwangen die Hausherren in die Defensive. Im zweiten Drittel drehten Lukas Breault und Dante Spagnuolo das Spiel mit einem 3:1 für Dorfen. Doch das tschechische Trio von Haßfurt – obwohl auf verschiedene Reihen verteilt – blieb gefährlich und trieb die Partie ins Penaltyschießen. Trotz starker Leistungen unterlag Dorfen schließlich mit 3:4 und verpasste den Zusatzpunkt.
Gegen Straubing tat sich Dorfen zunächst schwer, die Abwehr des Gegners zu knacken. Torhüter Nicolas Hetzel hielt seine Mannschaft mit mehreren wichtigen Paraden im Spiel. Bis zum Ende des zweiten Drittels hatten Vaclav Krlis und David Stach eine 3:2-Führung herausgeschossen. Im Schlussabschnitt zog Dorfen davon: Josef Folger, Lukas Miculka und Dante Spagnuolo erhöhten auf 7:2. Obwohl Straubing noch einmal konterte und Overtime erzwang, setzte sich Dorfen am Ende klar mit 9:2 durch.
Trainer Tobi Brenninger betonte im Nachgang, dass Haßfurts tschechische Spieler selbst in getrennten Formationen für Probleme gesorgt hätten. Die Fähigkeit seiner Mannschaft, sich zu fangen und Straubing anschließend zu dominieren, unterstrich dagegen die offensive Tiefe des Kaders.
Das Wochenende hinterließ gemischte Gefühle: Eine knappe Niederlage im Penaltyschießen wurde von einem deutlichen Sieg abgelöst. Während die Mannschaft in Phasen ihre Torgefährlichkeit unter Beweis stellte, kosteten defensive Schwächen gegen Haßfurt wichtige Punkte. Nun blickt Dorfen nach vorn – mit dem Ziel, an die starke Offensive anzuknüpfen.






