Hitze und Dürre lösen Stromausfälle in Fürth aus – Tausende betroffen
Stromausfälle beeinträchtigen seit Samstag Teile Fürths
Der Energieversorger infra führt die Probleme auf extreme Hitze und Bodenverhältnisse zurück. In mehreren Stadtteilen kam es am Wochenende zu wiederholten Stromausfällen.
Der erste Ausfall trat im Stadtteil Hardhöhe um 0:01 Uhr am Samstag auf. Rund 50 Haushalte waren etwa 40 Minuten ohne Strom. Dies markierte den Beginn einer Serie von Störungen.
Noch am selben Tag fielen fünf Kabelabschnitte und zwei Transformatoren aus, wodurch etwa 800 Kunden fast 30 Minuten lang betroffen waren. Untersuchungen deuten darauf hin, dass überhitzter Boden und überlastete Transformatorenstationen die Ursache waren.
Ein schwerwiegenderer Stromausfall traf am Sonntagmittag den Stadtteil Ronhof. Fast 2.000 Haushalte blieben stundenlang ohne Elektrizität. Möglicherweise führten Hitze und zusätzliche technische Defekte zu einer Kettenreaktion im Netz.
Ein weiterer Fehler ereignete sich in Poppenreuth um 2:03 Uhr am Sonntagmorgen. Etwa 3.300 Haushalte hatten bis gegen 3 Uhr keinen Strom. Die Reparatur beschädigter Mittelspannungskabel läuft noch, einige Schadstellen wurden bereits lokalisiert.
Infra setzte ein ungewöhnlich großes Team ein, um die Probleme zu beheben. Fünfzehn Mitarbeiter und zwei Tiefbauunternehmen waren an der Wiederherstellung der Stromversorgung beteiligt. Auch durch Dürre verursachte Bodenverschiebungen werden als mögliche Ursache für die Kabelschäden geprüft.
Die Stromausfälle sind zwar behoben, doch die Reparaturarbeiten dauern an. Extreme Hitze und trockener Boden bleiben Risikofaktoren für weitere Störungen. Die Behörden beobachten die Lage genau.
