"Gleismord-Fall": Zwei Männer wegen brutalen Mordes in Nürnberg verurteilt
Jonas SeifertBayern: 55-Jähriger stirbt zwei Wochen nach Angriff durch Mitbewohner - "Gleismord-Fall": Zwei Männer wegen brutalen Mordes in Nürnberg verurteilt
Ein 55-jähriger Mann starb nach einem brutalen Angriff durch seinen 35-jährigen Mitbewohner in Nürnberg. Das Opfer erlitt zunächst schwere Kopfverletzungen, doch der Fall entwickelte sich zu einem langwierigen Rechtsstreit. Schließlich wurden zwei Angeklagte wegen Mordes verurteilt – ein Fall, der als Gleismord-Fall bekannt wurde.
Der Angriff ereignete sich, als der 35-Jährige dem 55-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand auf den Kopf schlug. Rettungskräfte fanden das Opfer mit starken Blutungen, doch es überlebte noch zweieinhalb Wochen, bevor es seinen Verletzungen erlag.
Der mutmaßliche Täter floh unmittelbar nach der Tat, wurde jedoch später in Nürnberg festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Das Verfahren zog sich durch die Instanzen und endete am 20. März 2025 mit einem Schuldspruch des Landgerichts Nürnberg-Fürth. Zwei Angeklagte wurden wegen Mordes zu Haftstrafen von 13 bzw. 9 Jahren verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil am 4. Februar 2026 als rechtskräftig.
Mit der Verurteilung zu langen Haftstrafen für beide Täter fand der Gleismord-Fall sein juristisches Ende. Der Tod des Opfers nach dem grausamen Angriff wurde nach gründlicher Prüfung als Mord gewertet. Der Fall gilt nun als abgeschlossenes Kapitel in den Nürnberger Kriminalakten.






