Freising wählt neu: CSU-Dominanz und historische Bürgermeisterinnen-Wahl
Kuno GeislerFreising wählt neu: CSU-Dominanz und historische Bürgermeisterinnen-Wahl
Politischer Führungswechsel in Freising nach Schlüsselwahlen am 22. März 2026
Nach den entscheidenden Wahlen am 22. März 2026 hat sich in Freising die politische Führung auf lokaler Ebene verändert. Susanne Hoyer (CSU) setzte sich mit deutlicher Mehrheit als neue Landrätin durch. Gleichzeitig wählten zwei Gemeinden neue Bürgermeister:innen – ein spürbarer Wandel in der regionalen Machtverteilung.
Bei der Stichwahl um das Amt der Landrätin im Landkreis Freising traten Amtsinhaber Helmut Petz (Freie Wähler) und die CSU-Herausforderin Susanne Hoyer gegeneinander an. Hoyer sicherte sich 54,4 Prozent der Stimmen (34.488 Wahlzettel), während Petz auf 45,6 Prozent (28.864 Stimmen) kam. Mit ihrem Sieg bleibt die CSU an der Spitze der Kreisverwaltung.
In der Stadt Freising schrieb Monika Schwind (FSM) Geschichte: Als erste Frau wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt – mit einem klaren Votum von 60,8 Prozent. Auch in der Nachbargemeinde Neufahrn gab es einen Wechsel an der Spitze: Ozan Iyibas (CSU) setzte sich mit 53,6 Prozent der Stimmen durch.
Hoyers Erfolg als Landrätin festigt die dominierende Position der CSU in der Freisinger Führungsetage. Schwind und Iyibas werden nun mit starkem Wählerauftrag ihre Ämter als Bürgermeister:innen antreten. Die Ergebnisse spiegeln lokale Präferenzen wider, lassen aber keine übergeordneten regionalen Trends erkennen.






