25 March 2026, 04:11

Fendt trotz chinesischer Konkurrenz: Automatisierung als Schlüssel zur Zukunft

Anzeige für einen Zweiradtraktor mit Bildern und Text, der seine Funktionen beschreibt und als in der Lage dargestellt wird, alle Farmarbeiten ohne Pferde durchzuführen.

Fendt trotz chinesischer Konkurrenz: Automatisierung als Schlüssel zur Zukunft

Fendt bereitet sich auf eine herausfordernde Zukunft im Agrarmaschinensektor vor. Unternehmenschef Christoph Gröblinghoff warnt vor wachsendem Wettbewerb durch chinesische Hersteller und einer nur zögerlichen Markterholung. Dennoch treibt das Unternehmen die Automatisierung voran und plant die Expansion in Schlüsselregionen.

2025 setzte Fendt 18.100 Traktoren ab und strebt langfristig eine Steigerung der Produktion auf jährlich 22.000 bis 25.000 Einheiten an. Zudem rechnet das Unternehmen bis 2027 mit einem moderaten Wachstum des europäischen Traktormarkts um 6 Prozent auf etwa 156.000 Einheiten.

Gröblinghoff erwartet jedoch keinen nennenswerten Aufschwung vor 2027. Er verwies auf die strukturellen Probleme der deutschen Industrie, darunter hohe Energiekosten, Lohnnebenkosten und eine zunehmende Bürokratie als zentrale Belastungsfaktoren. Gleichzeitig warnte er, dass einige europäische Hersteller vom Markt verschwinden könnten, sobald chinesische Konkurrenten mit aggressiven Preisen in den Wettbewerb drängen.

Für die kommenden Jahre sagt Gröblinghoff voraus, dass bisher unbekannte asiatische Marken – vor allem aus China – zu den großen Playern aufsteigen werden. Fendt selbst investiert in Automatisierungstechnologien, darunter humanoide Roboter zu Preisen unter 30.000 Euro pro Stück, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem will das Unternehmen seine Position in Nord- und Südamerika ausbauen, während der Standort Marktoberdorf weiterhin das Hauptentwicklungszentrum für Radtraktoren bleibt.

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Fendts Strategie setzt auf Automatisierung, globale Expansion und die Stärkung des deutschen Produktionsstandorts. Angesichts des härter werdenden Wettbewerbs durch chinesische Anbieter bleibt das Unternehmen bei seinen langfristigen Produktionszielen und technologischen Investitionen. Diese bilden weiterhin das Rückgrat der Unternehmensplanung.

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