25 March 2026, 06:13

Bremer Literaturstipendium feiert kreative Stimmen in Berlin mit Lesung und Ausstellung

Ein Vintage-Illustration eines großen, leeren Auditoriums in Berlin, Deutschland, dargestellt in einem alten Buch mit Reihen von Stühlen und sichtbarem Text auf der Seite.

Bremer Literaturstipendium feiert kreative Stimmen in Berlin mit Lesung und Ausstellung

Literarisch-künstlerisches Event in der Landesvertretung Bremen in Berlin

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Am 1. Oktober 2025 fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin eine literarisch-künstlerische Veranstaltung statt. Rund 100 Gäste kamen zu einer Lesung Bremer Autor:innen und zur Eröffnung der Ausstellung "A Tiersome Good Idea" zusammen. Die Schau ist noch bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen.

Im Mittelpunkt des Abends standen drei aktuelle Stipendiat:innen des Bremer Literaturstipendiums: Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer. Sie präsentierten der Öffentlichkeit Ausschnitte aus ihren laufenden Projekten. Gmehlings Werk umfasst ein Kinderbuch, das den Alltag aus der Perspektive junger Menschen einfängt. Von Lüttichau las Texte, die sich mit den Feinheiten zwischenmenschlicher Beziehungen befassen. Hemmers Beiträge widmen sich städtischen Räumen – mit Sprache destilliert er deren Geschichten und Atmosphären.

Das Bremer Literaturstipendium, getragen von der Senatorin für Kultur, fördert seit über vier Jahrzehnten literarische Talente. Im Rahmen des Programms können die Geförderten am Artist-in-Residence-Programm teilnehmen und in Berlin arbeiten. Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Rolle der Landesvertretung als kulturelle Brücke zwischen Bremen und der Hauptstadt.

Die Ausstellung "A Tiersome Good Idea" teilt sich den Raum mit "Twogether – herausragende Satzzeichen", in der Arbeiten von Anke Bäer, Valeska Scholz und Hemmer zu sehen sind. Weitere Künstler:innen sind in dieser Schau nicht vertreten.

Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr das langjährige Engagement des Bremer Stipendiums, kreative Stimmen zu fördern. Die Ausstellung bleibt bis Mitte Dezember geöffnet und gibt Einblick in die vielfältigen Projekte der Stipendiat:innen. Die Landesvertretung bleibt damit ein Ort des kulturellen Austauschs zwischen den beiden Städten.

Quelle