Expo Real 2025: Spitzenpolitik und Bauwirtschaft suchen Lösungen für den Wohnungsmangel
Kuno GeislerExpo Real 2025: Spitzenpolitik und Bauwirtschaft suchen Lösungen für den Wohnungsmangel
Hochrangige Diskussion über beschleunigten Wohnungsbau eröffnet die Expo Real in München
Nächsten Monat startet die Expo Real in München mit einer hochkarätigen Debatte zum Thema „Produktiv, nachhaltig, sozial: Wie gelingt der Bauturbo für mehr Wohnungen?“. Die Veranstaltung bringt Bundes- und Landesvertreter, Branchenführer sowie Wohnungsbauexperten zusammen, um dringende Lösungen für den akuten Wohnraummangel zu erarbeiten – vor allem vor dem Hintergrund eines deutlichen Rückgangs der Neubauten im vergangenen Jahr.
Die politische Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, den 6. Oktober 2025, von 10:00 bis 10:50 Uhr auf dem Gelände der Messe München statt. Austragungsort ist das Diskussions- und Networking-Forum in Halle B1; der Zutritt ist ausschließlich Besuchern mit gültigem Messeticket vorbehalten.
Als Redner erwartet werden Bundesbauministerin Verena Hubertz, Staatsminister Christian Bernreiter und Senatorin Özelm Ünsal. Mit auf dem Podium sind Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsmitglied der STRABAG AG, sowie Eva Weiß, Geschäftsführerin der BUWOG Bauträger GmbH. Durch die Diskussion führt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie, in seiner Rolle als Moderator.
Die Debatte steht vor dem Hintergrund einer besorgniserregenden Entwicklung: 2024 wurden nur 251.900 Wohnungen fertiggestellt – ein Rückgang um 14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ziel der Veranstaltung ist es, praktikable Wege aufzuzeigen, um diesen Negativtrend umzukehren, ohne dabei Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung aus den Augen zu verlieren.
Im Mittelpunkt stehen Strategien, um Wohnungsbauprojekte zu beschleunigen, ohne Kompromisse bei Qualität oder Umweltstandards einzugehen. Teilnehmen werden Entscheidungsträger aus Politik und Bauwirtschaft, die gemeinsam konkrete Maßnahmen vorantreiben wollen. Die Ergebnisse könnten richtungsweisend für die zukünftige Ausrichtung des deutschen Wohnungsmarktes sein.






