03 May 2026, 08:16

Emma Sagasser: Wie eine 20-Jährige als Schiedsrichterin Männerfußball revolutioniert

Schwarz-weißes Foto eines Schiedsrichters, der mit einem Mann auf einem Sportplatz spricht, umgeben von einer Gruppe von Menschen, einem Zaun, einer Fahne und Bäumen im Hintergrund.

Tochter und Vater gemeinsam als Schiedsrichter auf dem Platz - Emma Sagasser: Wie eine 20-Jährige als Schiedsrichterin Männerfußball revolutioniert

Emma Sagasser, eine 20-jährige Bayernin, bricht als Fußballschiedsrichterin in Männerligen Grenzen. Noch immer ist ihr Berufsfeld für Frauen im Fußball eine Seltenheit – doch seit ihrer Qualifikation im Jahr 2020 hat sie bereits fast 100 Spiele geleitet. Jetzt strebt sie die Frauen-Bundesliga an und folgt dabei den Spuren ihres Vaters.

Emma Sagasser erwarb 2020 ihre Schiedsrichterlizenz und schloss sich damit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) an. Die Organisation bildet jährlich über 1.000 neue Unparteiische aus, doch Schiedsrichterinnen wie sie sind nach wie vor in der Minderheit. Aktuell zählt der BFV 435 Frauen gegenüber 10.830 Männern in Schiedsrichterrollen.

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Ihr jüngstes Spiel zwischen dem 1. FC Baiersdorf und dem 1. FC Kronach stellte ihre Autorität auf die Probe. Die Partie endete 2:2, doch sie musste vier Gelbe Karten zeigen, um die Kontrolle zu behalten. Solche Erfahrungen stärken ihr Selbstvertrauen auf dem Weg nach oben.

Häufig teilt Emma den Platz mit ihrem Vater Rainer, der ebenfalls als Schiedsrichter tätig ist. Er unterstützt ihre Karriere aktiv, gibt ihr Rat und begleitet sie auf dem Weg zu höheren Spielklassen. Ihre gemeinsame Leidenschaft für das Schiedsrichterwesen verbindet sie – sowohl auf als auch neben dem Platz.

Emmas Ziel ist klar: Sie will in der Frauen-Bundesliga pfeifen. Mit fast 100 Spielen in Männerligen im Rücken sammelt sie weiter Erfahrung. Ihr Werdegang zeigt die Herausforderungen und Chancen auf, die Schiedsrichterinnen im Fußball heute haben.

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