03 May 2026, 10:11

BMW startet Technologieoffensive mit 40 neuen Modellen unter Joachim Post

Großes Glasgebäude der BMW-Zentrale in Frankfurt, Deutschland, mit Text an der Fassade, Menschen davor und einem Baum links.

BMW startet Technologieoffensive mit 40 neuen Modellen unter Joachim Post

BMW kündigt Technologieoffensive unter neuem Entwicklungschef Joachim Post an

BMW hat eine große Initiative im Bereich Automobiltechnologie unter seinem neuen Entwicklungsvorstand, Joachim Post, gestartet. Das Unternehmen plant, in den nächsten zwei Jahren 40 neue Fahrzeuge auf den Markt zu bringen – beginnend mit dem überarbeiteten iX3. Um die Entwicklung zu beschleunigen, strafft BMW seine Ingenieursteams und arbeitet mit Technologieunternehmen zusammen, die fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und KI-gestützte Lösungen liefern.

Joachim Post, der kürzlich zum Entwicklungschef von BMW ernannt wurde, ist überzeugt, dass das Unternehmen im Bereich Fahrzeugtechnologie schneller vorankommt als die chinesische Konkurrenz. Seine Strategie setzt stark auf künstliche Intelligenz, um Produktzyklen zu verkürzen und Kosten zu senken. Eine zentrale Maßnahme ist die Verringerung der Ingenieurteams von bisher mehreren tausend Mitarbeitern pro Projekt auf etwa 1.000.

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Um seine autonomen Fahrsysteme zu stärken, hat BMW Partnerschaften mit führenden Tech-Unternehmen geschlossen. Qualcomm liefert Technologie für Fahrerassistenzsysteme, während Momenta an Funktionen für teilautonomes Fahren mitwirkt. Valeo steuert Sensoren und Softwareexpertise bei. Diese Kooperationen sollen die Fähigkeiten von BMW im Bereich autonomes Fahren verbessern – auch wenn regulatorische Unterschiede zwischen den Regionen eine großflächige Einführung weiterhin erschweren.

Bereits in Europa hat BMW Fortschritte erzielt: Als erster Hersteller erhielt das Unternehmen die Zulassung für freihändiges Fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Der nächste Schritt ist die Markteinführung des überarbeiteten iX3, dem in den kommenden 24 Monaten weitere Modelle folgen sollen.

Mit 40 geplanten Neufahrzeugen und einem optimierten Entwicklungsprozess setzt BMW auf KI und strategische Partnerschaften, um seine Führungsposition zu halten. Die schlankeren Ingenieurteams sowie die Zusammenarbeit mit Qualcomm, Momenta und Valeo markieren einen Wandel hin zu schnellerer und effizienterer Produktion. Trotz regulatorischer Hürden stellt die Zulassung für hochgeschwindigkeitsfähiges, freihändiges Fahren einen wichtigen Meilenstein in BMWs autonomen Fahrambitionen dar.

Quelle