09 May 2026, 14:16

Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern

Ein Reh, das durch ein Waldgebiet läuft, aufgenommen von einer Wildkamera, mit Bäumen, Pflanzen und trockenen Blättern auf dem Boden und Text unten auf dem Bild.

Elk Erwin auf der wilden Entenjagd - Lief alles nach Plan? - Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern

Ein Damhirsch namens Erwin, auch bekannt als Lord Fynn, sollte eigentlich vom Wildpark Pforzheim nach Bayern gebracht werden. Stattdessen landete das Tier im Schwarzwald – eine Verwechslung, die für Verwirrung sorgt und nun Gegenstand einer laufenden polizeilichen Untersuchung ist. Die Behörden prüfen derzeit, wie es zu dem Irrtum kommen konnte und ob die vorgeschriebenen Abläufe eingehalten wurden.

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Die geplante Reise des Hirschs führte vom Wildpark Pforzheim in einen Park nach Passau. Doch aus noch ungeklärten Gründen lieferte der Transportunternehmer das Tier stattdessen im Schwarzwald ab. Augenzeugen bestätigten, das Tier verladen gesehen zu haben, doch der Fahrer schweigt bisher zu den Vorfällen.

Nach EU-Vorschriften unterliegt der Transport von Damhirschen über längere Strecken strengen Auflagen. Dazu gehören eine gültige Genehmigung des Veterinäramts, der Nachweis der Sachkunde sowie eine offizielle Freigabe. Zudem muss der abgebende Wildpark ein Herkunftszertifikat und ein Transportdokument für das Tier vorlegen.

Bevor der Hirsch übergeben wird, obliegt es dem abgebenden Park zu prüfen, ob der Aufnahmeort den Bedürfnissen des Tieres entspricht. Nach korrekter Übergabe geht die Verantwortung auf den Transportunternehmer über. In diesem Fall war das Ziel jedoch falsch – wer nun zur Rechenschaft gezogen wird, bleibt vorerst offen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, den Fahrer aber noch nicht als Beschuldigten vernommen. Mehrere Befragungen stehen noch aus, während die Ermittler den Hergang rekonstruieren.

Der Vorfall wirft Fragen nach den Transportrichtlinien und der Aufsicht auf. Die Behörden müssen klären, ob alle rechtlichen Vorgaben erfüllt wurden und wer die Schuld an dem Fehler trägt. Die unerwartete Ankunft des Hirschs im Schwarzwald bleibt weiterhin Gegenstand der Untersuchungen.

Quelle