Claudia Gorf wird neue Berliner Generalstaatsanwältin ab Dezember 2023
Bert BiggenClaudia Gorf wird neue Berliner Generalstaatsanwältin ab Dezember 2023
Claudia Gorf übernimmt am 1. Dezember 2023 das Amt der Berliner Generalstaatsanwältin. Sie folgt auf Margarete Koppers, die nach sechs Jahren an der Spitze der Behörde – seit 2018 – in den Ruhestand geht. Die Ernennung erfolgte auf Vorschlag von Justizsenator Felor Badenberg und wurde von der Koalitionsregierung bestätigt.
Margarete Koppers schrieb Geschichte, als sie am 1. März 2018 als erste Frau die Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin übernahm. Mit Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren scheidet sie nun turnusgemäß aus dem Amt aus. Die Behörde beschäftigt derzeit 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 33 Oberstaatsanwältinnen und Oberstaatsanwälte.
Claudia Gorf bringt umfangreiche Erfahrung in das Amt mit. Seit 2021 arbeitet sie als Bundesanwältin beim Bundesgerichtshof, wo sie sich auf islamistischen Terrorismus und andere schwere Bedrohungen der nationalen Sicherheit spezialisiert hat. Zudem spielte sie eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen zum Anschlag auf den Breitscheidplatz-Weihnachtsmarkt 2016. Ihr Fachwissen in der Terrorismusbekämpfung und bei der Bearbeitung hochkarätiger Verfahren hat ihr breite Anerkennung eingebracht.
Mit Gorfs Amtsantritt am 1. Dezember 2023 steht der Behörde ein bedeutender Wechsel bevor. Sie übernimmt die Leitung mit einem starken Hintergrund in sicherheitsrelevanten Strafverfolgung. Die Generalstaatsanwaltschaft wird ihre Arbeit mit einem Team von 135 Beschäftigten fortsetzen, darunter 33 Oberstaatsanwältinnen und Oberstaatsanwälte unter ihrer Führung.






