Chaos im Münchner S-Bahn-Netz: Bauarbeiten und Bombenfunde sorgen für tagelange Sperrungen
Jonas SeifertWelche Probleme bleiben nach der Hauptstrecken-Sperrung - Chaos im Münchner S-Bahn-Netz: Bauarbeiten und Bombenfunde sorgen für tagelange Sperrungen
Münchens S-Bahn-Netz kämpft seit fast zehn Tagen mit massiven Behinderungen aufgrund von Bauarbeiten und Sicherheitsüberprüfungen. Die Sperrungen betrafen große Teile der innerstädtischen Strecke und führten zu überfüllten Zügen sowie Verspätungen für die Fahrgäste.
Der westliche Abschnitt der Münchner S-Bahn-Stammstrecke war mehrere Tage lang komplett gesperrt. Gleisarbeiten, Tiefbaukabelverlegungen und die Suche nach nicht explodierten Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg verursachten die Verzögerungen. Auch am Montag kam es noch zu Zugausfällen, da technische Teams restliche Probleme behoben.
Fahrgäste wurden aufgefordert, Ersatzbusse zu nutzen oder auf die U-Bahn auszuweichen, um das Stadtzentrum zu erreichen. Die ersten Einschränkungen begannen bereits am 14. November um 22:20 Uhr, weitere Sperrungen folgten am Wochenende vom 15. bis 17. November. In diesem Zeitraum verkehrte nur die S2-Linie auf der gesamten innerstädtischen Strecke.
Die Störungen stehen im Zusammenhang mit den laufenden Bauarbeiten für die zweite Hauptstrecke der Münchner S-Bahn. Zwar sind die meisten Verbindungen mittlerweile wieder im Regelbetrieb, doch kann es aufgrund von Nachkontrollen und einer Signalstörung weiterhin zu Verspätungen kommen. Ähnliche Einschränkungen sind für die ersten beiden Adventswochenenden geplant.
Nach Tagen mit baubedingten Sperrungen läuft der S-Bahn-Verkehr in München weitgehend wieder normal. Allerdings müssen sich Fahrgäste in den kommenden Wochen auf weitere Behinderungen einstellen, da die Arbeiten andauern. Während der betroffenen Zeiträume stehen Ersatzverkehr und alternative Routen weiterhin zur Verfügung.






