Chaos beim Fusion-Festival 2024: Drogen, Brände und Gewalt eskalieren
Fusion-Festival 2024: Drogen, Brände und Gewalt – Polizei registriert zahlreiche Vorfälle
Das diesjährige Fusion Festival war von massiven Störungen und rechtlichen Zwischenfällen geprägt. Polizei und Zollbeamte meldeten Dutzende drogenbezogene Straftaten, Sachbeschädigungen sowie einen Angriff auf einen Beamten. Nach mehreren Bränden musste die Veranstaltung zeitweise unterbrochen und das Gelände vollständig geräumt werden.
Bereits am Donnerstagabend gerieten die Feierlichkeiten in Turbulenzen, als Feuer ausbrachen. Die Veranstalter setzten den Betrieb aus und verlegten alle 65.000 Besucher auf einen nahegelegenen Flugplatz. Die Evakuierung sollte bis Mittwoch abgeschlossen sein.
Bei Verkehrskontrollen erwischten Beamte 48 Autofahrer unter Drogeneinfluss. Acht Strafanzeigen wurden wegen Besitzes oder Handels mit Betäubungsmitteln erstattet. Beschlagnahmt wurden unter anderem Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine. Zudem leiteten Zollfahnder 24 Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Cannabiskonsumgesetz ein.
Auch Vandalismus blieb nicht aus: Unbekannte besprühten eine mobile Polizeistation mit Graffiti und verursachten einen Schaden von geschätzten 500 Euro. Ein Beamter, der den Vorfall filmen wollte, wurde körperlich angegriffen und leicht verletzt. Am Bahnhof Neustrelitz dokumentierten rund 70 Bundespolizisten zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall – meist im Zusammenhang mit Drogen. Bei den Kontrollen stellte sich zudem heraus, dass sich eine Person illegal in Deutschland aufhielt.
Das Festival endete mit einer langen Liste an Vorfällen. Die Behörden hatten mit Drogendelikten, Sachbeschädigungen und einem tätlichen Angriff zu tun. Die Veranstalter bestätigten, dass alle Besucher die Veranstaltung fristgerecht verlassen hatten.
