16 March 2026, 16:17

BMW München baut um – bei laufender Produktion und Rekordnachfrage

Das BMW-Hauptquartier in Frankfurt, Deutschland, ein großes Glasgebäude mit Text darauf, mit Menschen, die auf der Straße davor gehen und einem Baum auf der linken Seite.

BMW München baut um – bei laufender Produktion und Rekordnachfrage

BMWs Münchner Werk durchläuft größten Umbau in seiner Geschichte – bei vollem Produktionsbetrieb

Das BMW-Werk in München wird derzeit einer seiner größten Umbauten unterzogen, und das bei ungebrochener Produktionskapazität. Auf dem bereits jetzt mit über 620.000 Quadratmetern Produktionsfläche dicht bebauten Gelände entsteht eine neu strukturierte Fabrik, die künftige Modelle wie die Neue Klasse aufnehmen soll. Bei den diesjährigen Responsibility Days wurden die Veränderungen präsentiert – nach vorherigen Veranstaltungen in Südafrika und Mexiko fand die Veranstaltung nun bereits zum dritten Mal statt.

Die Responsibility Days 2025 starteten im Munich Urban Colab, wo BMW Partner vorstellte, die an der Reduzierung von Emissionen und an kreislauffähiger Produktion arbeiten. Dazu zählte BComp, ein Zulieferer, der Naturfaser-Komponenten entwickelt, die langfristig Kohlefaser in BMW-Fahrzeugen ersetzen könnten. Ein weiterer Höhepunkt war ein Sitz des iX3, der vollständig aus recycelten oder nachwachsenden Materialien gefertigt wurde – ein Zeichen für die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens.

Das Münchner Werk selbst bleibt ein pulsierender Produktionsstandort. Über 6.500 Mitarbeiter aus mehr als 60 Ländern halten die Fertigung am Laufen, wobei alle 60 Sekunden ein neues Fahrzeug vom Band rollt. Dennoch wird etwa ein Drittel der bestehenden Gebäude abgerissen, wofür rund 600.000 Tonnen Material abgetragen werden müssen. Um die Fläche auf dem 500.000 Quadratmeter großen Gelände optimal zu nutzen, entstehen neue Produktionshallen in dreistöckiger Bauweise.

BMW fügt etwa 70.000 Quadratmeter neue Nutzfläche hinzu, sodass die Gesamtfläche nach Abschluss des Umbaus 250.000 Quadratmeter betragen wird. Die starke Nachfrage nach dem kommenden iX3 hat bereits zu Zusatzschichten in München geführt – 50.000 Vorbestellungen wurden bereits registriert. Parallel läuft das Werk im ungarischen Debrecen im Zweischichtbetrieb, um die Produktion zu unterstützen.

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Der Umbau in München spiegelt BMWs Bestreben wider, die Fertigung zu modernisieren, ohne die hohe Auslastung zu gefährden. Im Rahmen der Umstrukturierung werden neue Materialien und kreislauforientierte Produktionsmethoden erprobt. Die Veränderungen ebnen den Weg für die Markteinführung der Neuen Klasse und weiterer zukünftiger Modelle in den kommenden Jahren.

Quelle