29 March 2026, 16:15

Air-France-Flug nach Seoul landet wegen Rauchgeruchs im Cockpit in München not

Cockpit einer kleinen Maschine mit schwarzem Ledersitz, verschiedenen Messgeräten, Feuerlöscher und weiterer Ausrüstung.

Air-France-Flug nach Seoul landet wegen Rauchgeruchs im Cockpit in München not

Air-France-Flug nach Seoul muss in München notlanden

Ein Air-France-Flug mit Ziel Seoul wurde am Dienstagabend zu einer Notlandung in München gezwungen. Der Airbus A350, Flugnummer 246, war planmäßig in Paris gestartet, musste jedoch kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe umgeleitet werden. Die Besatzung meldete Rauchgeruch im Cockpit, woraufhin die Entscheidung fiel, auf dem Flughafen München zu landen.

Die Maschine setzte sicher in den frühen Abendstunden auf und wurde anschließend in einen Abstellbereich geschleppt. Die Passagiere wurden in das Terminal begleitet, wo sie von Mitarbeitern des Flughafens und der Airline betreut wurden. Ein Rückflug nach Paris wurde für den späten Abend organisiert, wobei Hotelunterkünfte für diejenigen angeboten wurden, die eine Übernachtung benötigten.

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Die geplante Flugdauer hätte zwölf Stunden und zwanzig Minuten betragen sollen. Stattdessen endete der Flug bereits nach einer Stunde und einundvierzig Minuten. Wann ein Ersatzflug nach Seoul eingerichtet wird, steht noch nicht fest.

Der Flughafen München ist in der Regel auf Kurzstreckenflüge ausgelegt, darunter eine 45-minütige Verbindung über 230 Kilometer. Der umgeleitete Airbus A350 ist jedoch für Langstrecken konzipiert, was die Notlandung zu einem seltenen Ereignis für den Flughafen macht.

Die betroffenen Passagiere erhalten Unterstützung, während sie auf weitere Informationen warten. Die Airline hat noch keine Details zu dem Vorfall oder zum Zeitpunkt eines neuen Fluges nach Seoul bestätigt. Der Vorfall wird von Air France und den Flughafenbehörden weiter untersucht.

Quelle