23 March 2026, 22:19

66-Jähriger überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch bei Skitour in Österreich

Ein Plakat zeigt eine Person beim Skifahren in der Luft vor einem Hintergrund aus Bäumen, Häusern und Bergen, mit der Aufschrift "St. Moritz, Engadin - 6000ft" unten.

66-Jähriger überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch bei Skitour in Österreich

Ein 66-jähriger Skitourengeher aus Bayern hat einen 25 Meter tiefen Sturz in ein Erdfallloch in Österreich überlebt. Der Unfall ereignete sich am Sonntag im Gebiet von Leogang im Bundesland Salzburg auf einer Höhe von etwa 2.000 Metern.

Der Mann befuhr abseits der gesicherten Pisten eine Route, als er vermutlich einen unter dem Schnee verborgenen felstrichterförmigen Einsturz nicht bemerkte. Er stürzte in die Tiefe, erlitt jedoch nur eine Schulterverletzung. Trotz der abgelegenen Lage erreichten Rettungskräfte ihn schnell.

Erdfälle in alpinem Gelände haben in den vergangenen fünf Jahren in Österreich mindestens zwölf dokumentierte Unfälle verursacht. Die meisten ereigneten sich in Regionen wie Tirol und Salzburg, oft ausgelöst durch Starkregen und die Erosion von Kalkgestein. 2022 wurden drei Personen bei Innsbruck verletzt, 2024 kam es im Nationalpark Hohe Tauern zu einem tödlichen Unfall.

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Der Sturz des Skitourengehers reiht sich in die wachsende Zahl von Erdfall-Unfällen in den Alpen ein. Behörden warnen weiterhin vor den versteckten Gefahren im ungesicherten Gelände. Sein Überleben unterstreicht die Risiken des Skifahrens abseits markierter Routen in den Alpen.

Quelle