29 April 2026, 18:15

20 Menschen aus sechs Ländern erhalten deutsche Staatsbürgerschaft in feierlicher Zeremonie

Gruppe von Menschen in weißen Uniformen auf den Stufen eines Gebäudes mit einem Podium, das von Fahnen flankiert ist, vor einem großen Gebäude mit einer Tür während einer Ehrungszeremonie.

20 Menschen aus sechs Ländern erhalten deutsche Staatsbürgerschaft in feierlicher Zeremonie

Zwanzig Menschen aus sechs verschiedenen Ländern wurden in einer feierlichen Zeremonie im Landkreishaus zu deutschen Staatsbürgern vereidigt. Die Veranstaltung markierte die erste Einbürgerungsfeier in der Region, die von Landrat Peter Dreier geleitet wurde.

Die neuen Bürgerinnen und Bürger stammen ursprünglich aus Ägypten, Syrien, Polen, Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien. Jede und jeder von ihnen legte einen Eid ab, die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands zu wahren, bevor sie ihre Urkunden erhielten.

Während der Feier betonte Dreier die Herausforderungen, die die Anwesenden auf ihrem Weg bis zu diesem Tag gemeistert hatten. Er würdigte ihre Widerstandsfähigkeit und die vielfältigen Erfahrungen, die sie in den Landkreis einbringen. Marion Reichert, Leiterin des zuständigen Fachbereichs, überreichte gemeinsam mit ihm die Dokumente.

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Jede neue Bürgerin und jeder neue Bürger erhielt ein Willkommenspaket. Dieses umfasste eine Urkunde, ein Schreiben des Staatsministers, eine Ausgabe des Grundgesetzes sowie ein Buch über die Region. Dreier erinnerte zudem an die Rechte und Pflichten, die mit der Staatsbürgerschaft einhergehen, und ermutigte die Anwesenden, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Die Zeremonie selbst wurde als Symbol für gelungene Integration beschrieben. Dreier unterstrich die Bedeutung, sich für demokratische Werte einzusetzen und das Gemeinschaftsleben mitzugestalten. Mit der Veranstaltung erhielten 20 Menschen unterschiedlicher Herkunft offiziell die deutsche Staatsangehörigkeit – und damit dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger. Die Kreisverwaltung plant, die Neuankömmlinge weiterhin bei ihrer Eingliederung in das lokale Leben zu unterstützen.

Quelle