14 April 2026, 20:12

Zwei Italiener wegen Menschenschmuggels an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem eingezäunten Gebäude mit Bäumen und Fahnen.

Zwei Italiener wegen Menschenschmuggels an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen

Die Bundespolizei hat zwei italienische Fahrer am Grenzübergang Mittenwald–Scharnitz unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen. Die Männer wurden angehalten, nachdem Beamte vier undokumentierte Passagiere in ihren Fahrzeugen entdeckt hatten.

Die Festnahmen erfolgten im Rahmen routinemäßiger Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze. In den Autos der Italiener fanden die Beamten zwei kolumbianische Frauen und zwei peruanische Männer, von denen keiner über gültige Einreisedokumente verfügte.

Beide kolumbianische Frauen wurden aufgrund fehlender Papiere umgehend nach Österreich zurückgewiesen. Von den beiden peruanischen Männern wurde einer ebenfalls zurückgeschickt, während der andere an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur weiteren Bearbeitung überwiesen wurde.

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Trotz der laufenden Ermittlungen durften die italienischen Fahrer ihre Reise fortsetzen. Gegen sie wurden jedoch Strafverfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern nach Deutschland eingeleitet.

Der Fall unterstreicht die Kontrollbemühungen am Grenzübergang Mittenwald–Scharnitz, wo die Grenzpolizei regelmäßig undokumentierte Reisende abfängt. Den beiden Italienern drohen nun rechtliche Konsequenzen, während die vier Passagiere je nach individueller Lage unterschiedliche Folgen zu spüren bekamen.

Quelle