Zoll stoppt riesigen Zigarettenschmuggel mit 50.500 illegalen Stangen auf der A3
Kuno GeislerZoll stoppt riesigen Zigarettenschmuggel mit 50.500 illegalen Stangen auf der A3
Zollbeamte haben auf der Autobahn A3 in Bayern einen großangelegten Zigarettenschmuggel aufgedeckt. In einem in Rumänien zugelassenen Kleinlaster wurden über 50.500 illegale Zigaretten in einem Geheimfach entdeckt. Die Festnahme löste Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung aus.
Der Vorfall ereignete sich während einer Routinekontrolle an einem Transporter, der durch die Landkreise Passau und Deggendorf fuhr. Die Beamten stoppten das Fahrzeug und stießen auf einen versteckten Hohlraum, der mit Zigaretten gefüllt war – diese trugen rumänische Steuerzeichen. Der Fahrer und vier Mitfahrer hatten zunächst nur eine kleine Menge Zigaretten innerhalb der gesetzlichen Freimenge deklariert.
Bei der Befragung gab der Fahrer an, der Lkw gehöre seinem Bruder, und er arbeite für dessen Firma, die Waren zwischen Rumänien und England transportiere. Die Behörden beschlagnahmten alle 50.500 Zigaretten und errechneten einen Steuerausfall von 9.500 Euro.
Mittlerweile wurde ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, vorsätzlich Steuern hinterzogen zu haben, indem er die undeklarierten Zigaretten gewerblich über Grenzen transportierte.
Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst in Zollverwahrung, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung drohen dem Fahrer Strafen wegen Steuerhinterziehung und Schmuggels. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den illegalen Tabakhandel auf wichtigen europäischen Transportrouten zu bekämpfen.






