ZDF wirft Elon Musk vor, Unruhen in Nordirland anzuheizen – doch dann die Rücknahme
Kuno GeislerZDF wirft Elon Musk vor, Unruhen in Nordirland anzuheizen – doch dann die Rücknahme
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, die sich an einem Angriff eines sudanesischen Staatsbürgers auf einen Schotten entzündet hatten. Ein Video der Attacke verbreitete sich rasant im Netz und löste Krawalle gegen Migranten aus.
In der vergangenen Woche kam es in Belfast zu schweren Gewaltausbrüchen. Mit Molotowcocktails wurden Wohnungen von Migranten und ein afrikanisch geführter Supermarkt angegriffen. Die Unruhen begannen, nachdem Aufnahmen des Übergriffs in sozialen Medien kursierten und die Spannungen weiter anheizten.
Das ZDF-Magazin ZDF heute live widmete dem Thema eine 30-minütige Sendung. Darin wurde der Vorwurf erhoben, Musk und der rechtsextreme Aktivist Tommy Robinson hätten zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Als Beleg führte die Sendung einen Beitrag Musks auf der Plattform X an, in dem er Robinsons Aufruf zu Protesten verbreitete. Später räumte der Sender ein, die Formulierung zur Rolle Musks sei irreführend gewesen.
Die Korrektur erfolgte nach Kritik an der Darstellung von Musks Beteiligung. Die Ausschreitungen haben in Belfast erhebliche Schäden und anhaltende Unruhen verursacht. Die Behörden arbeiten weiterhin an der Bewältigung der Folgen der Gewalt.






