WM-Drama droht: Deutschlands defensive Schwächen vor Paraguay-Spiel
Deutschlands Nationalmannschaft steht vor wachsenden Sorgen vor dem WM-Spiel gegen Paraguay
Die jüngsten Leistungen der deutschen Auswahl haben defensive Schwächen und mangelnde Offensive aufgedeckt. Teamdirektor Rudi Völler bleibt zwar gelassen, doch die Probleme des Teams lassen sich kaum übersehen.
Besonders deutlich werden die Abwehrprobleme auf der rechten Seite mit Joshua Kimmich sowie im Tor mit Manuel Neuer. Diese Schwachstellen wurden in den Spielen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador gnadenlos ausgenutzt. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat zudem Defizite in der körperlichen Präsenz und in Zweikämpfen eingeräumt – was den Druck weiter erhöht.
Zwar gelang der Mannschaft ein Sieg gegen Curaçao, ansonsten fehlt es jedoch an Konstanz. Im Angriff wirkt das Spiel oft vorhersehbar, da viele Akteure ähnliche Spielweisen aufweisen. Nathaniel Phillips und Deniz Undav stachen bisher als positive Ausnahmen hervor und lieferten starke Turnierleistungen ab.
Historisch betrachtet hat Deutschland gegen favorisierte Gegner oft überzeugt, tut sich aber schwer gegen taktisch disziplinierte Teams. Paraguays jüngste Erfolge gegen Brasilien und Argentinien deuten darauf hin, dass die Südamerikaner eine ernsthafte Herausforderung darstellen könnten. Trotz der Unsicherheiten lobte Völler den Kampfgeist und die Leidenschaft seiner Mannschaft.
Der DFB hatte gehofft, diese WM könne sich ganz auf den Sport konzentrieren – ohne Ablenkungen abseits des Platzes. Doch nun gerät die Leistung auf dem Rasen unter scharfe Beobachtung. Bleibt eine Steigerung aus, droht der deutschen Elf ein frühes Turnierende.
