Weinzierleins Feuerwehr feiert neues Gerätehaus und Jugendabteilung mit großer Eröffnung
Bert BiggenWeinzierleins Feuerwehr feiert neues Gerätehaus und Jugendabteilung mit großer Eröffnung
Die Freiwillige Feuerwehr Weinzierlein hat ihr neues Gerätehaus offiziell eröffnet – gleichzeitig wurde ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) in Dienst gestellt. Bei der Feier versammelten sich Kommunalpolitiker, Rettungskräfte und Bürger, um diesen Meilenstein zu würdigen.
Ein Höhepunkt war die Übergabe der Gründungsurkunde für die erst vor wenigen Monaten ins Leben gerufene Jugendfeuerwehr. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt, und die Bedeutung der Nachwuchsförderung für den Feuerwehrdienst wurde betont.
Die Eröffnungsfeier begann mit Ansprachen lokaler Verantwortungsträger. Bürgermeister Thomas Zwingel überreichte symbolisch den Schlüssel für das neue Gebäude und präsentierte die Gründungsurkunde der Jugendfeuerwehr, die am 1. Dezember 2023 gegründet worden war. Er unterstrich, wie entscheidend das Engagement junger Menschen für die Zukunft der Wehr sei.
Landrat Bernd Obst schloss sich dieser Einschätzung an und lobte das Wirken der jungen Freiwilligen. Anschließend segnete Pfarrer Thomas Rucker das neue Gerätehaus sowie das HLF und erklärte beide damit offiziell für einsatzbereit.
Zweiter Kommandant Stefan Becker berichtete von den Herausforderungen hinter dem Projekt. Die Planungs- und Bauphase habe sich als langwierig und schwierig erwiesen, ohne dass konkrete Verzögerungen genannt wurden. Trotz aller Hürden verfügt die Wehr nun über eine moderne Infrastruktur für ihre Einsätze.
Besondere Anerkennung erhielt der langjährige Feuerwehrmann Manfred Suck. Als Wehrführer wurde er für 40 Jahre treuen Dienst mit der Goldenen Staatsmedaille des Freistaats Bayern ausgezeichnet. Zu den Gästen zählten Vertreter aus Politik, Verwaltung, benachbarter Wehren und der Kirche – alle zeigten ihre Verbundenheit mit dem örtlichen Team.
Das neue Gerätehaus und das HLF sind nun einsatzbereit und bieten der Weinzierleiner Wehr verbesserte Arbeitsbedingungen. Die offizielle Anerkennung der Jugendfeuerwehr unterstreicht die Bemühungen, die nächste Generation von Einsatzkräften auszubilden. Mit moderner Ausstattung und weiterhin starker Unterstützung aus der Bevölkerung ist die Wehr nun noch besser auf künftige Herausforderungen vorbereitet.






